Gleichwohl ist der 900 Meter lange Bereich jederzeit und in allen Bauphasen passierbar. Der Verkehr wird dreispurig an der Baustelle vorbeigeführt. Dem Verkehr stehen morgens stadteinwärts und abends stadtauswärts zwei Fahrspuren zur Verfügung. Für die Gegenrichtung verbleibt dann jeweils eine Fahrspur.
Dass zeitgleich die Bürgermeister-Trupp-Straße und die Zufahrt zur Bad-Aussee-Straße wegen Kanalsanierungsarbeiten gesperrt sind, dürfte für die Anwohner sogar zum Vorteil sein. Die Straßen wären ansonsten sicherlich als Schleichweg benutzt worden.
Radfahrer umfahren die Baustelle über die Friesenheimer-, Horst-Schork- und Bad-Aussee-Straße. Die Stadtbahnhaltestelle Oppau-Süd wird während der Bauzeit nicht angefahren, da Fußgänger direkt durchs Baufeld geleitet werden müssten.
Risse und Ausbrüche
Die Brunckstraße, die täglich von 36 000 Pkw und 4000 Lkw befahren wird, weist erhebliche Schäden auf. Großflächige Netzrisse sind deutlich sichtbar, die Straße weist Ausbrüche und Verformungen auf. Um der heutigen Verkehrsbelastung gerecht zu werden, wird der Straßenoberbau daher bis zu 65 Zentimeter tief von Grund auf neu hergestellt. Die Kosten der Maßnahme betragen 2,85 Millionen Euro, das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt mit 1,553 Millionen Euro. Die bauausführende Firma ist Steffes-Mies-Straßenbau aus Sprendlingen.
Bereits im Jahr 2009 wurde ein circa 100 Meter langer Abschnitt im Bereich der stadteinwärts führenden Fahrbahn in Höhe der Einmündung Friesenheimer Straße erneuert. Der Bereich bis zur Ruthenstraße soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Namensgeber: Heinrich von Brunck
Die Brunckstraße wurde 1904 nach Heinrich von Brunck (1847 bis 1919) benannt. Brunck war von 1884 bis 1905 Vorstandschef der BASF und von 1885 bis 1899 Stadtratsmitglied.