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Behälteridentifikations-System scharf gestellt

Derzeit sind 98 Prozent aller Abfallbehälter Ludwigshafens mit dem Chip ausgerüstet und erste Testergebnisse zeigen, dass die Übertragung der Chipdaten problemlos funktioniert. Das Behälteridentifikationssystem (BIS) dient in erster Linie der Inventarisierung der Behälter im Stadtgebiet. Rückblickend ist zu sagen, dass diese Inventur und Umstellzeit sehr arbeitsintensiv war. Rund 74.000 Behälter waren auszustatten. Damit  einher ging die Aufnahme vieler Änderungswünsche der Bürgerinnen und Bürger.

Ab April 2010 sind die ersten Leerungstouren scharf geschaltet. In den üblichen Entsorgungstouren wird zunächst festgestellt, ob und wo gegebenenfalls Behälter ohne Chip zur Leerung bereit stehen. In diesen Fällen wird dann überprüft, warum der Chip fehlt. Es gibt also eine letzte Übergangs- und Prüfzeit, in der mögliche Ungereimtheiten noch beseitigt werden können. Erst danach bleiben ungechipte und gegebenenfalls nicht ordnungsgemäß angemeldete Behälter auch ungeleert stehen.

Neben der Inventarisierung ist BIS in zweiter Linie die Grundlage für ein neues bedarfsorientiertes Abfuhr- und Gebührensystem. Eckdaten werden Grund- und Leistungsgebühren sein. Das neue Abfallgebührenmodell für Ludwigshafen wird in diesem Jahr gemeinsam mit den entsprechenden Gremien beraten werden. Hier werden die Daten aus der Behälteridentifikation ein wesentlicher Baustein sein.

Wer Fragen zur Einführung des Behälteridentifikationssystems hat, kann sich unter der Telefonnummer 504-3415 oder per E-Mail direkt an den Entsorgungsbetrieb wenden.

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