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Historischer Ludwigshafen Krimi "Der Tote im Winterhafen"

Sergeant Cresper ermittelt

Historischer Ludwigshafen Krimi "Der Tote im Winterhafen"

Ins Ludwigshafen des Jahres 1911, in die aufstrebende Industriestadt am Rhein mit ihrem selbstbewussten Bürgertum und streikenden Arbeitern führt Carlo Febers Buch "Der Tote im Winterhafen" und erzählt einen spannenden Kriminalfall.

"Der Tote im Winterhafen" ist im Februar 2009 im Emons-Verlag Köln erschienen. Autor ist der gebürtige Pfälzer Carlo Feber, Jahrgang 1965.

Nachdem die Idee geboren war, zum Jubiläum "150 Jahre Ludwigshafen am Rhein" einen Teil der Stadtgeschichte in einem Kriminalroman darzustellen, recherchierte Feber mehrere Tage unter anderem im Stadtarchiv und im Unternehmensarchiv der BASF. Ein Rundgang mit Stadtbildpfleger Matthias Ehringer führte außerdem zu den historischen Orten, die teilweise heute noch im Stadtgebiet zu finden sind oder ihre Spuren hinterlassen haben. Gerade der Winterhafen, auf dessen Gebiet derzeit die Rhein-Galerie entsteht, spielt damals wie heute eine bedeutende Rolle für die Stadt.

Autor

Carlo Feber studierte Politologie in Berlin und Paris. Er arbeitete als Arbeitswissenschaftler und als Projektmanager im Medienbereich. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit hält er Krimischreibseminare in Literaturhäusern. Er war Mitglied der Jury des Erzählwettbewerbs 2007 des Tagesspiegel und ist Mitglied der Jury des Syndikats für das beste Romandebüt. Sein 2006 erschienener Roman „Die leinenweiße Braut“ wurde für den Sir-Walter-Scott-Preis nominiert.

Zur Handlung

Im Gebäude der Stadtbibliothek, in der Bismarckstraße, finden sich die Gäste auch mitten in der Handlung des Krimis wieder, der die Lebensumstände der Kaiserzeit anschaulich erfasst. An der Stelle der heutigen Bibliothek stand das Gesellschaftshaus der Stadt, in dem, soviel sei zur Handlung verraten, einige Schlüsselszenen des Krimis spielen. Hier nehmen die Ermittlungen ihren Lauf, die Criminal-Sergeant Paul Cresper in die feine und weniger feine Gesellschaft der Stadt, in die Laboratorien chemischer Unternehmen, in den Hemshof und in die gutbürgerlichen Wohnviertel im heutigen Stadtteil Süd führen.

Fiktive wie auch historische Gestalten des Ludwigshafener Stadtlebens im Jahr 1911 spielen eine Rolle bei der Aufklärung von zwei Morden, die großes Aufsehen erregen. Ein Doktor der Chemie wird an einem Sommerabend tot im Jubiläumsbrunnen gefunden. Bevor es Paul Cresper von der königlich-bayerischen Criminal-Polizei gelingt, den Mörder dingfest zu machen, muss er erleben, wie seine Vorgesetzten, Polizei-Inspektor Hatzfeld und Oberbürgermeister Krafft, seine Ermittlungen nicht gerade fördern, zu allem Übel erschüttert ein Streik der Chemie-Arbeiter die Stadt.

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