Richard Wagners Opern-Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" kommt von 2010 bis 2013 in Ludwigshafen und Halle auf die Bühne. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle, des Theaters im Pfalzbau der Stadt Ludwigshafen am Rhein sowie der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Die Regie und Ausstattung übernimmt Pfalzbau-Intendant Hansgünther Heyme, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Karl-Heinz Steffens, Chefdirigent der beiden beteiligten Orchester aus Halle und Ludwigshafen sowie Initiator des Mammutprojektes.
Die Sängerbesetzung wird übergreifend für beide Spielstätten ausgewählt, während die beiden Orchester in ihrer jeweiligen Heimatstadt bleiben werden: Spielt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz die Aufführungen in der Metropolregion Rhein-Neckar, übernimmt die Staatskapelle Halle die Vorstellungen in der Metropolregion Sachsendreieck.
Mit der Neuinszenierung des Wagnerschen "Rings" soll ein markantes kulturelles Ausrufezeichen für die Städte Ludwigshafen und Halle gesetzt werden, das weit über deren Grenzen hinaus strahlt.
"Siegfried" im Oktober 2012
Das Projekt startete mit "Rheingold", das am 5. November 2010 zur Eröffnung der VI. Festspiele Ludwigshafen und im sachsen-anhaltinischen Halle zu sehen war. Über Aufführungen der "Walküre", "Siegfried" und der "Götterdämmerung" mündet das Großprojekt schließlich im Frühjahr 2013 in eine Gesamtaufführung des "Rings" - mit beiden Orchestern in beiden Städten.