Enovos-Förderpreis wird am 18. Juli im Wilhelm-Hack-Museum verliehen
Zu den renommiertesten Kunstpreisen für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler bis zum Alter von 35 Jahren gehört der Förderpreis Junge Kunst der Enovos-Gruppe. Verliehen wird er 2010 im Rahmen einer Finissage am Sonntag, 18. Juli, 11 Uhr, im Wilhelm-Hack-Museum. 42 Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus 1.300 Bewerbungen stellen noch bis zu diesem Zeitpunkt im Wilhelm-Hack-Museum ihre Werke aus.
Seit mehr als 20 Jahren gehört für das ehemalige Energieversorgungsunternehmen Saar Ferngas AG, seit Juli 2009 umfirmiert in Enovos Deutschland AG, die Förderung von Talenten in den Bereichen Kunst, Sport und Wissenschaft zu den wesentlichen Bestandteilen der eigenen Unternehmensphilosophie. Der Förderpreis Junge Kunst wird alle zwei Jahre seit 1986 nun bereits zum 13. Mal vergeben. Zum Wettbewerb zugelassen waren junge Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Luxemburg und Lothringen bis einschließlich Jahrgang 1975. Die Förderpreis-Ausstellungen finden im Zweijahresrhythmus reihum im Saarland Museum Saarbrücken, der Pfalzgalerie Kaiserslautern und dem Wilhelm-Hack-Museum statt.
So präsentiert auch die diesjährige Ausstellung im Wilhelm-Hack-Museum ein vitales und äußerst anregendes Bild junger, noch nicht arrivierter zeitgenössischer Kunst, bei der alle Gattungen von Malerei, Video, Skulptur, Holz- und Scherenschnitt bis hin zu raumfüllenden Installationen mit Autoscootern oder Multi-Mediasound vertreten sind.
Eine namhafte Jury bestehend aus Dr. Britta E. Buhlmann, Direktorin Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Dr. Lucien Kayser, Kurator, Luxemburg, Dr. Ralph Melcher, Vorstand Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Saarbrücken, Heribert C. Ottersbach, Professor für Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig, Konrad Reinert, Vertreter der Enovos Deutschland AG, Saarbrücken, Dr. Reinhard Spieler, Direktor Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie, HfG Karlsruhe und Prof. Dr. Christoph Zuschlag, Geschäftsführender Leiter, Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, nominiert die Preisträger.
Die Siegerin beziehungsweise der Sieger erhält 10.000 Euro, der zweite Platz ist mit 8.000 Euro dotiert, der Drittplatzierte bekommt 5.000 Euro. Außerdem können die Besucherinnen und Besucher während der Ausstellung im Museum mit ihrer Stimme den Gewinner des mit 2.000 Euro dotierten Publikumspreises ermitteln. Unter allen abgegebenen Besucherstimmen wird ein Reisegutschein im Wert von 1.000 Euro verlost.