Im September eröffnet die Rhein-Galerie – die Uferpromenade wird umgebaut
Der Innenausbau der Rhein-Galerie geht voran, auf dem Stadtplatz sind die ersten Bäume gepflanzt und die Rheinuferpromenade wird ausgebaut: Mit vielen einzelnen Maßnahmen wächst die Stadt an den Rhein.
Auch wenn es auf der Baustelle der Rhein-Galerie weiterhin zügig voran geht, von außen können Interessierte dies nicht unbedingt erkennen. Zwar wächst die überspannte Fläche des Membrandaches, große Bereiche der Fassade sind gedämmt und verputzt, auch die Pflasterar-beiten auf dem Stadtplatz schreiten voran und die Rheinterrasse wird angelegt, doch der Schwerpunkt der Arbeiten liegt nun im Innenbereich: Geschwungene Decken werden in Trockenbau geformt, Geländer auf den Galerieebenen montiert, heller Juramarmor wird auf dem Boden der Mall verlegt, die Brunnenanlage montiert, die Installation fertig gestellt. Der Innenausbau ist inzwischen zu dreiviertel geschafft, so dass seit Ende Mai der Mieterausbau begonnen hat. Die 60 bis 2.000 Quadratmeter großen Läden werden nun nach individuellen Plänen gestaltet und eingerichtet. Insgesamt sind momentan rund 300 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt. Eröffnet wird die Rhein-Galerie in der letzten Septemberwoche.
Bäume am Stadtplatz
Die Baumhain-Zone im oberen Bereich der Rheinpromenade wurde im April gepflanzt, zeitgleich wurden auch auf dem Stadtplatz die ersten Bäume gesetzt. Ab Ende September finden Besucherinnen und Besucher direkt am Rhein einen innerstädtischen Ort zum Ent-spannen. Auch im Gastro-Pavillon läuft bereits der Innenausbau.
In Erinnerung an die vergangene Hafennutzung bleiben die "Werfthalle 1" sowie der Hafenkran erhalten. Parallel zu den laufenden Arbeiten an der Rhein-Galerie hat die ECE mit der Bestandsanalyse der Halle begonnen, um eine optimale Planung umsetzen zu können. Künftig soll die Werfthalle insbesondere für gastronomische Zwecke genutzt und zu einem Treffpunkt am Rhein werden. Der Kran wird von Juni bis August 2010 saniert.
Rheinufer wird schöner
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich gab Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse gemeinsam mit dem damaligen Bau- und Umweltdezernent Ernst Merkel sowie Ortsvorste-her Christoph Heller im Mai den offiziellen Startschuss für die Neugestaltung der Rhein-uferpromenade. Im Bereich zwischen dem Ostasieninstitut und dem Ruderverein entsteht eine rund 4.200 Quadratmeter große, modellierte Rasenfläche, die die Hochwasserschutzmauer kaschiert. Die Paul-Klee-Straße wird zum Rhein verlängert. An ihrem Ende laden Sitzpoller am Wasser zum Verweilen ein. Der Weg zwischen Konrad-Adenauer- und Schneckennudelbrücke wird mit 22 neuen hellgrünen Leuchten des Typs „Fantasie“ ausgestattet. Zwischen dem Gelben Haus und der Adenauer-Brücke wird entlang des ausgebauten Hafengleises eine Grünfläche mit zehn Großbäumen angelegt. Der asphaltierte Radweg, der bereits zwischen der Kaiser-Wilhelm-Straße und dem Gelben Haus existiert, wird um 270 Meter nach Süden bis zur Rheinallee verlängert.
Die Maßnahme kostet 500.000 Euro. Sie wird zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE), zu 30 Prozent aus Mitteln des Stadtumbaus und zu 20 Prozent aus städtischen Mitteln finanziert.