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neueLu Januar/Februar 2010

Einzigartiges Projekt

Offensive Bildung zieht nach fünf Jahren positive Bilanz

10.000 Mädchen und Jungen in allen 90 Kindertagesstätten in Ludwigshafen und ihre 840 Erzieherinnen und Erzieher haben in den vergangenen fünf Jahren die sieben Projekte der Offensive Bildung mit Leben erfüllt. Zur Abschlussveranstaltung im Dezember im Pfalzbau kam auch die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen. Unterstützt wurde die Offensive Bildung von der BASF SE.

Bis zu fünf Millionen Euro pro Jahr hat das Unternehmen seit 2005 in die Förderung der frühkindlichen Bildung in allen Ludwigshafener Kindertagesstätten investiert. Erstmals wurde ein solches Großprojekt bundesweit einmalig trägerübergreifend umgesetzt: Die Stadt Ludwigshafen am Rhein und die katholische Trägerorganisation und der Protestantische Kirchenbezirk hatten die sieben Projekte gemeinsam entwickelt und durchgeführt. Die Offensive Bildung umfasst verschiedene Bereiche frühkindlicher Förderung, insbesondere Naturpädagogik, Naturwissenschaften, Sprache, interkulturelle Begegnung und Erzählkultur und Kreativität. Weitere Projekte stärken die pädagogischen Fachkräfte in der Wahrnehmung der Potenziale der Kinder sowie bei der Weiterentwicklung von Qualitätsstandards und pädagogischen Prozessen in den Kindertagesstätten.

Je zwei Projekte übernahmen die katholische Trägerorganisation und der Prot. Kirchenbezirk. Bei drei Projekten lag die Trägerschaft bei der Stadt Ludwigshafen.

"Was die Akteure der 'Offensive Bildung' gemeinsam erreicht haben, trägt dazu bei, dass die frühkindliche Bildung, die für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft so wichtig ist, gestärkt wird. Wir als Unternehmen möchten hierzu auch künftig unseren Beitrag leisten. Auch nach Projektende der 'Offensive Bildung' wird das Thema Bildung weiterhin ein klarer Schwerpunkt des gesellschaftlichen Engagements der BASF sein. Wir bleiben beim Thema Bildung in der Offensive", so Dr. Harald Schwager, Mitglied des Vorstands der BASF SE.

Neben den verschiedenen Einrichtungen profitierte auch der Wildpark Rheingönheim von der Offensive Bildung. Hier entstand das Haus der Naturpädagogik, in dem Räume für Projektarbeit geschaffen wurden, die langfristig nutzbar sind. In 63 Kindertagesstätten aller drei Trägerorganisationen wurde das Außengelände naturnah umgestaltet.

"Die 'Offensive Bildung' hat maßgeblich mit dazu beigetragen, dass die Qualität der Angebote in den Kindertagesstätten von Ludwigshafen und darüber hinaus verbessert werden konnte. Dies sichert eine professionelle Frühpädagogik, die sich am Kind orientiert, so wie es die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen des Landes für die Kindertagesstätten vorsehen. Die Erfahrungen der Fachpraxis aus der "Offensive Bildung' fließen bereits in die qualitative Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung landesweit ein; sei es im Rahmen des Fortbildungscurriculums für Erzieherinnen und Erzieher oder beim Lernen aus der Praxis für die Praxis beispielsweise in den Konsultationskindertagesstätten, die wir im Land eingerichtet haben," unterstrich Doris Ahnen bei ihrem Besuch in Ludwigshafen.

Eine dieser landesweiten Konsultationskindertagesstätten ist die städtische Kita Nord, die Maßstäbe in der Sprachförderung gesetzt hat und ihr Wissen nun an Fachkräfte aus ganz Rheinland-Pfalz weitergibt. Alle Projekte werden wissenschaftlich begleitet. Anerkannte Bildungsexperten haben die Kita-Teams bei der Umsetzung unterstützt. Die Projektergebnisse sind in Abschlussberichten festgehalten. Dadurch ist sichergestellt, dass auch in Zukunft in den Kindertagesstätten nach den Standards der Offensive Bildung gearbeitet werden kann.

2008 wurde die Offensive Bildung über Ludwigshafen hinaus in die Metropolregion Rhein-Neckar ausgeweitet. Mit den angebotenen Projekten in über 170 Kindertagesstätten der Metropolregion Rhein-Neckar erreichte die Initiative bereits über 15.000 Kinder und rund 1.200 pädagogische Fachkräfte, die an Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen haben und in ihrer pädagogischen Praxis begleitet wurden. 2008 wurde die Initiative "Offensive Bildung" doppelt ausgezeichnet – sie erhielt die Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission und den Deutschen Kinderpreis des christlichen Kinderhilfswerks "World Vision Deutschland".

"Die Offensive Bildung ist ein qualitativ hochwertiges pädagogisches Angebot, das sich auf eine permanente Qualitätssicherung und -entwicklung sowie wissenschaftliche Begleitung stützt. Durch die konzeptionelle Einbindung bei den einzelnen Kindertagesstätten schaffen wir eine nachhaltige Wirkung", so OB Dr. Eva Lohse, Dekan Dr. Gerd Babelotzky für die katholischen und Dekan Dr. Michael Gärtner für die protestantischen Trägerorganisationen, verbunden mit einem besonderen Dank an die BASF SE.

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