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neueLu Januar/Februar 2010

Favoritenrolle liegt beim LSC

29. Hallenfussball-Stadtmeisterschaft am 17. Januar in der Ebert-Halle

Der Ludwigshafener Fußball nimmt am Sonntag, 17. Januar, eine Pause von seinem Winterschlaf und lädt von 9.30 bis 18 Uhr wieder in die Friedrich-Ebert-Halle zur Ludwigshafener Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ein. Es ist dabei keine Frage, dass auch zur 29. Auflage des Hallenmasters die Fußballfans aus Stadt und Region strömen werden.

Die Vorfreude bei der Veranstaltergemeinschaft aus dem Ludwigshafener Sportverband (LSV), der Lukom Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft mbH und dem städtischen Bereich Sport ist auf jeden Fall schon groß. "Fußball in der Halle steht für schnelles Spiel, viele Torraumszenen und das ein oder andere Kabinettstückchen. Ich bin mir sicher, dass sich das viele Besucherinnen und Besucher erneut nicht entgehen lassen wollen und die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft so dazu beiträgt, den Ludwigshafener Sport auch nach außen hin zu präsentieren", bringt Sportdezernent Wolfgang van Vliet diese Vorfreude zum Ausdruck und ergänzt noch augenzwinkernd: "Ganz sicher sind auch wieder viele Menschen aus der Region dabei, um sich von Ludwigshafenern zeigen zu lassen, wie man Fußball spielt."

Nach der geglückten Premiere im letzten Jahr spielen die Teams auch heuer auf einem Kunstrasen. Und auch sonst bleibt im Regelwerk alles beim Alten. Die Spieldauer bei den Gruppenspielen sowie bei den Partien im Viertel- und Halbfinale beträgt einmal 15 Minuten. Die beiden Finalbegegnungen laufen zweimal zehn Minuten, bei Gleichstand wird hier zweimal fünf Minuten nachgespielt und gegebenenfalls ein Strafstoßschießen durchgeführt. Das Strafstoßschießen folgt bei den Viertel- und Halbfinalbegegnungen sofort nach Spielende, wenn der Spielstand ausgeglichen sein sollte.

Favorit auf den Turniersieg ist in diesem Jahr der Ludwigshafener SC. Die junge Truppe von Trainer Herrmann Kohlenbrenner spielt eine sehr gute Runde in der Verbandsliga und ist im Fußball - nach dem Aus des FSV Ludwigshafen-Oggersheim - die Nummer eins in Ludwigshafen. "Wir wollen das Turnier gewinnen", gibt LSC-Spielleiter Stefan Eckl daher auch unmissverständlich zu Protokoll, wohl wissend, dass es der erste Turniersieg der Hochfelder wäre, der LSC bereits oftmals auch schon früh aus dem Turnier ausschied. "Wir nehmen das Turnier sehr ernst, das Turnier ist eine Prestigeangelegenheit. Daher spielen alle, die sonst auch spielen", sagt Eckl.

Wie in der Vergangenheit auch, meldet Verbandsligist FC Arminia Ludwigshafen ebenfalls Ambitionen auf den Turniersieg an, wenngleich Reinhard Schäffner, Spielleiter der Rheingönheimer, skeptisch ist im Vorfeld: "Wir spielen zur gleichen Zeit auch das Masters in Mannheim. Aber wir haben ein gutes Team, das Halbfinale zu erreichen ist daher unser Ziel." Wesentlich bescheidener in der Zielrichtung gibt sich Dietmar Wenzel, Trainer des MSV Ludwigshafen. "Wir wollen die Gruppe überstehen", erklärt Wenzel. Der Trainer des Bezirksklasse-Vertreters MSV geht unaufgeregt ins Turnier: "Die Auslosung hat eine gute Mischung in den Gruppen ergeben, da ist alles möglich. Es entscheidet wohl auch die Tagesform", urteilt Wenzel.

Den Beweis dafür, dass in der Halle oftmals der David den Goliath schlagen kann, erbrachte im vergangenen Jahr der PSV Grün-Weiß Ludwigshafen. Die Grün-Weißen marschierten durch das Turnier und mussten sich erst im Finale dem damaligen Regionalligisten FSV Ludwigshafen-Oggersheim mit 1:3 geschlagen geben. "Die Mannschaft ist aber nicht mehr dieselbe. Wir sind froh, wenn wir die Gruppe überstehen", erläutert Thomas Knecht-Jentzsch, Vorsitzender des PSV Grün-Weiß, fügt dann aber verschmitzt hinzu: "Vielleicht sind wir aber wieder das Zünglein an der Waage."

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