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neueLu Januar/Februar 2007

Ein Fest der Tänze

Theater startet mit hochkarätigen Darbietungen ins neue Jahr 2007

Südliches Temperament, gepaart mit hohem tänzerischen Niveau, zeichnet die Compania Nacional de Danza Madrid aus. Das spanische Nationalballett zählt zu den herausragenden Tanzproduktionen, mit denen das Theater im Pfalzbau anfang 2007 Glanzpunkte setzt. Ihr unverwechselbares Profil stellt die Truppe am Dienstag, 16. Januar, 19.30 Uhr, und Mittwoch, 17. Januar, 19.30 Uhr, auf der Bühne unter Beweis.

Drei Choreographien bietet die spanische Compania unter der Leitung des namhaften Tänzers und Choreographen Nacho Duato an. In "Txalaparta" wird die natürliche Heiterkeit dieser Menschen dem täglichen Lebenskampf gegenübergestellt. "White Darkness", getragen von der Musik Karl Jenkins, ist eine durch ausdrucksvolle Bewegungen geprägte Darbietung. "Castrati" widmet sich der Blütezeit der Kastraten-Sänger im Italien des 16., 17. und 18. Jahrhunderts. Aus einer eher originellen, möglicherweise auch provokativen Mischung aus Ballett, Theater, Stepptanz und Zirkus-Akrobatik besteht hingegen das Ballett "Aurora" am Dienstag, 9. Januar, 19.30 Uhr, und Mittwoch, 10. Januar, 19.30 Uhr. Voller Witz und Leidenschaft stellt dabei Meryl Tankard das klassische Märchen von Dornröschen auf den Kopf. Die Choreographin war früher eine der führenden Solistinnen bei Pina Bausch.
Ein faszinierend anderes Bühnenbild stellt sich dem Publikum am 27. Januar bei dem französischen Stück "Don Quichotte" nach Cervantes am Samstag, 27. Januar, 17 Uhr, dar. Die Inszenierung des Regisseurs Grégoire Callies in französischer Sprache stellt die Frage, warum Don Quichotte gegen Windmühlen kämpft. Fünfundzwanzig Marionetten und vier Schauspieler erwecken in diesem beeindruckenden Spiel des "Théâtre Jeune Public" aus Straßburg die phantastische Welt des Don Quichotte zum Leben.
An Virtuosität kaum zu überbieten ist die Choreographie von William Forsythe nach der Musik von Sebastian Bach, aufgeführt vom Marinskij-Ballett St. Petersburg. Was es mit dem "Schwindel erregenden Thrill der Exaktheit" von Forsythe auf sich hat, das erfahren Theaterbesucherinnen und -besucher am Donnerstag, 8. Februar, Freitag, 9. Februar, und Samstag, 10. Februar, jeweils 19.30 Uhr.

Wie Politik die Perspektive verändern kann, veranschaulicht das Programm "Letters from Tentland - Return to Sender" am Sonntag, 25. Februar, 19.30 Uhr. Bunt waren noch die Zelte im Jahr 2005 bei den I. Ludwigshafener Festspielen, als sechs iranische Performerinnen von ihrem Leben unter dem Tschador, von den Freiräumen, die sie sich eroberten, aber auch von dem Schutz, den eine derartige Verhüllung bot, berichteten. Doch nach Änderung der politischen Verhältnisse im Iran ist das Stück nicht mehr erwünscht. Dieses Mal blicken sechs iranische Schauspielerinnen, die im Exil leben, auf dieses Land, beschreiben ihre Situation in der Fremde. tim

Weitere Termine des Theaters, auch zum Schauspiel, zur Oper und zu den Konzerten, sind im Internet unter www.theater-im-pfalzbau.de zu finden.
Öffnungszeiten der Theaterkasse, Theater im Pfalzbau, Berliner Straße 30: Montag bis Freitag, 10 bis 13 Uhr, und 16.30 bis 19 Uhr, Samstag, 11 bis 13 Uhr. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Reservierungen unter Telefon 0621/504-2558 oder - 2559, Fax 0621/504-2526

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Das Theater im Palzbau versendet einmal im Monat einen Newsletter. Wer online über das Programm und die Sondertermine informiert werden möchte, der kann sich auf der Homepage www.theater-im-pfalzbau.de unter der Rubrik "Service" für den Newsletter anmelden.

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