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Ein weiterer Schritt auf dem Wege, die Innenstadt aufzuwerten, ist getan: Nachdem die Fußgängerzonen im Frühjahr 2006 von einem Großteil der alten Pilzdächer befreit und im Herbst mit dem Einbau von filigranen Lampen in ein neues Licht getaucht wurde, konnten sie Ende des Jahres mit Holzbänken und Abfallkörben bestückt werden. Jetzt folgt der Aufbau von mehreren Spielgeräten.

Das Konzept zur gestalterischen Aufwertung der Innenstadt wurde von der Stadt in Zusammenarbeit mit freien Architekten und Landschaftsplanern entwickelt. Danach wurden in der Bismarckstraße zwischen Rathausplatz und Bahnhofstraße, in der Ludwigstraße zwischen Bahnhofstraße und Wredestraße sowie in der südlichen Bismarckstraße zwischen Kaiser-Wilhelm- und Wredestraße 52 Abfallbehälter montiert und 21 Bänke aus Douglasienholz aufgestellt. Die Baumscheiben im Bereich der Bismarckstraße wurden mit Baumschutzrosten und mit Baumschutzgittern versehen. Anstelle der kranken Kugelrobinien wurden in der Ludwigstraße Feldahornbäume gepflanzt. Auf insgesamt fünf Spielpunkte dürfen sich Kinder zu Beginn dieses Jahres freuen. So gibt es in der Ludwigstraße einen "Rutschstein", eine "tolle Rolle", einen "Sprössling" und einen Drehring. Weitere Spielpunkte bereichern die Bismarckstraße. Um die Fußgängerzonen insgesamt übersichtlicher und klarer zu gestalten, werden Vitrinen nach Zustimmung der Eigentümer und sofern sie nicht als Elektroschrank genutzt werden, entfernt und Plakatständer, die bislang direkt vor den Eingängen von Läden standen, versetzt. Die noch verbleibenden Elektro-, Trafo- und Telefonschränke glänzen in dem Farbton der Galaxieleuchten. Die neuen Beleuchtungskörper und die Möblierung kosteten jeweils rund 390.000 Euro. Die beiden Maßnahmen wurden größtenteils über die so genannte Ministermillion finanziert. Hierbei unterstützt das Land die Stadt Ludwigshafen zehn Jahre lang bei Investitionen für die Innenstadt mit jährlich einer Million Euro. rik
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