Die Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern, Lehrern, Anwohnern, Planern, Künstlern und Handwerkern begann Anfang 2006. Jeweils zwei Klassen der Albert-Schweitzer-Schule und der Gebrüder-Grimm-Schule erkundeten das Gelände. Angeregt über die Geschichte vom "Ungeheuer auf der Parkinsel" sammelten sie Naturmaterialien und bastelten daraus ein Modell. Heraus kam der Spielwurm. Holzkünstler Leo Illing von "Naturspur" bearbeitete mit seiner Kettensäge Eichenholzstämme und zauberte daraus die drei Drachenköpfe. Für die Fertigung des Rumpfes und der Flügel aus Robinienholz sorgten dann die Albert-Schweitzer-Schüler. In diesem Jahr, wenn das Holz getrocknet ist, wird der Spielwurm noch bemalt. In Form einer dreijährigen Patenschaft sorgt die ILA dafür, dass das Spielgerät gewartet wird. Finanziert wurde die 32.000 Euro teure Maßnahme vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz sowie mit Spenden des Kinderhilfswerks und der GAG. Die Firma Scherer und Kohl übernahm die Baggerarbeiten, die Stadt lieferte den Kies und transportierte den Erdaushub ab. rik