Sie hat ihren festen Platz im Ludwigshafener Sportkalender und wird auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Zuschauer anlocken: Die Ludwigshafener Hallenfußball-Stadtmeisterschaft, die am Sonntag, 13. Januar, 10 Uhr, heuer zum 27. Mal in der Friedrich-Ebert-Halle stattfinden wird.
„Die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft erfreut sich einer großen Beliebtheit nicht nur bei den Fußballbegeisterten aus Ludwigshafen sondern auch aus der Region, wodurch dieser Wettbewerb ein Image-Faktor für die Stadt Ludwigs-hafen ist. Allen, die an dem Gelingen dieser Veranstaltung im Vorfeld und auch während des Turniers mitarbeiten, gilt daher mein besonderer Dank“, betont Sportdezernent Wolfgang van Vliet.
Einige Neuerungen sind für die Hallenfußballmeisterschaft, die auch in diesem Jahr gemeinsam vom Ludwigshafener Sportverband, dem Bereich Sport der Stadtverwaltung und der Lukom Ludwigshafener Kongress- und Marketingge-sellschaft veranstaltet wird, vorgesehen: Nicht nur, dass das Turnier - zum ersten Mal überhaupt - erst um 10 Uhr angepfiffen wird, erfährt auch die Spieldauer des Endspieles eine Änderung: Die Spielzeit wird auf zwölf Minuten anstatt wie bisher zweimal zehn Minuten reduziert. Erstmals seit fünf Jahren gibt es auch wieder nur zwei Vorrundengruppen. Diese aufgrund der Abstiege des SV Pfingstweide und des SV Maudach aus der Bezirksklasse Nord sowie der Auflösung des Türkischen FC Ludwigshafen notwendige Reduzierung bringt jedoch auch weitere Spannung mit sich, scheiden doch nur die beiden Gruppenletzten aus dem Turnier aus.
Die Gruppenphase zu überstehen dürfte dabei für Regionalligist und Titelverteidiger FSV Ludwigshafen-Oggersheim eine Selbstverständlichkeit sein. „Blamieren wollen wir uns mit einem frühen Ausscheiden auf gar keinen Fall. Unser Ziel ist schon die Titelverteidigung“, erklärt Horst Loch, der Vorsitzende des FSV. Trotzdem: Alles auf eine Karte will man in Oggersheim nicht setzen. „Verletzte hatten und haben wir genug. Insofern spielen nur diejenigen, die nicht verletzt oder auch nur irgendwie angeschlagen sind“, erläutert Loch.
Einen schon traditionell hohen Stellenwert genießt das Turnier beim Verbandsligisten FC Arminia Ludwigshafen. Neben sportlichen Leckerbissen der Mannschaft setzten in der Vergangenheit auch die Anhänger der Arminen Akzente. „Wir sind bestimmt wieder mit 100 Fans vor Ort“, verspricht Markus Impertro, Vorstandsmitglied des FC. Die Vorfreude auf die Hallenfußballmeister-schaft ist dabei in Rheingönheim groß. „In der Halle ist alles möglich. Das Halbfinale ist als Verbandsligist unser Ziel. Wir verfügen über gute Hal-lenspieler, die auch alle spielen wollen“, so Markus Impertro.
Das Erreichen des Halbfinales ist auch das Ziel des anderen Ludwigshafener Verbandsligisten SV Südwest Ludwigshafen – wenn auch bei den Blau-Weißen die Vorsicht überwiegt. „Die Runde hat für uns Vorrang. Darum werden etliche Stammspieler, die in der Saison Verletzungen hatten, nicht mit dabei sein“, erklärt Fußballabteilungsleiter Michael Wassner.
Zurückhaltend gibt man sich auf Seiten des Ludwigshafener SC. Spielt der LSC als Aufsteiger auch bislang eine sehr gute Landesliga-Saison, scheinen bei den Hochfeldern immer noch die Turnier-Zeiten nachzuwirken, in denen sie nicht die Gruppenphase überstanden. „Beide Gruppen sind sehr ausgeglichen“, meint daher LSC-Spielleiter Stefan Eckl, ehe er dann noch zögerlich hinzufügt: „Das Halbfinale wollen auch wir erreichen.“
Entspannter blicken derweil die Bezirksklasse-Vertreter MSV Ludwigshafen, SC Alemannia Maudach, ESV Lud-wigshafen, FC Croatia Lud-wigshafen, VfR Friesenheim und BSC Oppau auf die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. „Wir sind Außenseiter und es wäre gut, wenn wir ins Viertelfinale vorstoßen könnten“, beurteilt beispielsweise BSC-Spielleiter Horst Mempel die Lage.
Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene fünf Euro, ermäßigte Karten sind für drei Euro zu erhalten.