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Das Wintermärchen findet seine Fortsetzung: Beim 13. Internationalen Handball-Pfalz-Cup am Dienstag, 14., und Mittwoch, 15. August 2007, geben sich Weltmeister und viele internationale Stars ein Stelldichein. Die Cup-Verteidiger, die Rhein-Neckar-Löwen, treten mit den Weltmeistern Henning Fritz, Christian Schwarzer, Oliver Roggisch, Michael Haaß und Andrej Klimoods an. Weltklassespieler stehen auch in den Reihen des mehrfachen französischen Meisters Montpellier HB sowie des slowakischen Spitzenteams HK Farmakol Presov. Beide bringen ebenso Champions-League-Erfahrungen mit wie die tschechische Traditionsmannschaft Dukla Prag. Nach zweijähriger Pause und dem Zwangsabstieg in die Regionalliga präsentiert sich der siebenfache Pfalz-Cup-Sieger Tusem Essen wieder als Erstligist. Die Essener schafften den Durchmarsch von der dritten in die erste Liga. Stark verändert stellt sich Gastgeber TSG Friesenheim beim Traditionsturnier unter der Schirmherrschaft des rheinlandpfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck vor.

Aus Frankreich reist die Equipe des Vereins Montpellier HB an. Der mehrfache französische Meister konnte im Jahr 2003 sogar den Titel der Europäischen Champions-League holen. Auch das Team HK Farmakol Presov schlug sich schon wacker im Wettbewerb der europäischen Spitzenmannschaften und konnte mehrfach die slowakische Meisterschaft für sich entscheiden. Auf eine ruhmreiche Historie blicken auch die Handballer aus der tschechischen Hauptstadt Prag zurück. Denn Dukla Prag holte in der Vergangenheit mehrfach den Titel des Landesmeisters. Ambitioniert wird sich auch die Mannschaft von Tusem Essen präsentieren, die zum Ende der abgelaufenen Saison souverän den Wiederaufstieg in die erste Bundesliga meisterte. Die Geschichte der Essener Handballer ist von zahlreichen Erfolgen gekrönt. Alleine drei Mal war das Team in den achtziger Jahren Deutscher Handballmeister. Überhaupt scheint die Zahl drei eine Glückszahl dieser Mannschaft zu sein. Denn ebenfalls drei Mal holten die Spieler den Titel des Deutschen Pokalsiegers und des Europa-Pokals, zuletzt 2005. Die Essener haben mit Andrej Siniak einen guten Bekannten aus der Metropolregion Rhein-Neckar verpflichtet. Als Mitveranstalter ebenso am Start ist die TSG Friesenheim. Die Eulen beendeten die zurückliegende Saison im unteren Drittel der zweiten Bundesliga und nutzen ihre Teilnahme am Pfalz-Cup, um sich für die Herausforderungen der kommenden Saison zu wappnen. "Mit der Besetzung des Pfalz-Cup-Turniers profiliert sich die Stadt Ludwigshafen einmal mehr als ausgezeichnete Adresse für Spitzen-Handball", erklärt Ulrich Gaißmayer, Geschäftsführer der LUKOM Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft, der gemeinsam mit TSG-Manager Günter Gleich für die Organisation des Turniers verantwortlich zeichnet. Tageskarten sind zu 6 Euro bereits im Vorverkauf erhältlich. Kartenvorbestellungen können telefonisch unter der Rufnummer 0621-69 09 50 erfolgen oder per Mail an joch@lukom.com. Schüler, Rentner und Behinderte erhalten die Tageskarte zu je 4 Euro. Auch Vereine und Gruppen erhalten Vergünstigungen. gai/torkl
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