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neueLu Juli/August 2007

Fit machen für die Regionalliga

Das Südwest-Stadion wird derzeit für 1,5 Millionen Euro saniert

Der Fußball in Ludwigshafen ist wieder zurück auf der großen Bühne. Das Team des FSV Ludwigshafen-Oggersheim startet ab der Saison 2007/2008 in der Regionalliga. Damit der Ball in dieser Liga rollen kann, wird derzeit das Südwest-Stadion für 1,5 Millionen Euro saniert.

 

 

"Mit dem Aufstieg des FSV Ludwigshafen-Oggersheim in die Regionalliga ist Ludwigshafen nun erstmals seit langer Zeit kein weißer Fleck mehr auf der Fußball-Landkarte Deutschlands. Das ist auch ein klarer Imagegewinn für die Stadt, über den wir uns natürlich sehr freuen. Daher war klar, dass wir als Stadtverwaltung diesen Aufschwung unterstützen", erklärt Sportdezernent Wolfgang van Vliet die Investitionen in die Sanierung des Südwest-Stadions.
Zunächst wurden die Kosten der Sanierungsarbeiten auf 2,8 Millionen Euro taxiert. Diese Summe ging aus einem Gutachten hervor, das die Arbeiten zur Erreichung der vom DFB zunächst geforderten baulichen Veränderungen am Stadion zur Vergabe einer Regionalliga-Lizenz an den FSV zusammenfasste - die Zuschauerkapazität hätte hier 10.000 betragen. Bei Verhandlungen der Stadt mit dem DFB konnte jedoch erreicht werden, dass für die Erteilung einer Lizenz bis zum Saisonstart im August lediglich die Kapazität für 5.700 Zuschauer erreicht sein muss. "In diesem Zusammenhang sei aber auch erwähnt, dass diese baulichen Veränderungen nicht nur dem FSV Ludwigshafen-Oggersheim sondern generell dem Sport in Ludwigshafen zu Gute kommen", betont van Vliet.

Auch wenn die Sanierungsmaßnahmen hierbei nur die Beseitigung der vom DFB ausgemachten "Gefahrenzustände" beinhalten, werden die Arbeiten dennoch das "Gesicht" des Südwest-Stadions verändern. So sehen diese auf der Haupttribüne die Montage von 500 Sitzschalen vor, die dann die bisherigen Holzbänke ablösen. Auf der Vortribüne und der - vom Rasenplatz aus gesehenen - rechten Nebentribüne werden die Holzbänke ebenfalls entfernt, der unbefestigte Untergrund abgetragen und betoniert - in beiden Bereichen entstehen so Stehplätze. Ein befestigter Stehplatzbereich wird als Gästeblock ebenfalls auf einem Viertel des Bereichs der Gegentribüne entstehen. Dieser wird auch gesondert gesichert und mit einem eigenen Zugang versehen. Weiterhin stehen ebenso Arbeiten im sanitären Bereich an wie auch Zugangs- und Fluchtwege besser gekennzeichnet und Brand-schutzbedingungen überprüft werden müssen.
"Wir freuen uns darüber, wie die Stadt hinter uns steht", erklärt Sascha Koch, Trainer des FSV Ludwigshafen-Oggersheim. Das Ziel des Neu-Regionalligisten ist es dabei, am Ende der Saison unter den ersten Acht in der Tabelle platziert zu sein - der FSV wäre dann für die neu gebildete dritte Bundesliga qualifiziert. "Das wird schwer. Wir müssen von Anfang an oben dabei sein und dann im Winter eventuell nachlegen. Auch wenn wir in der Regionalliga eher eine graue Maus sein werden, Bange ist mir vor dieser Spielklasse nicht", gibt sich der 29-jährige Trainer selbstbewusst. Ein großes Anliegen des Trainers ist es, dass die Spiele auf grö-ßere Resonanz beim Publikum stoßen: "Der Zuschauerschnitt in der Oberliga war sehr ent-täuschend. Wir werden daher auch weiterhin versuchen, mit attraktivem Fußball eine höhere Anzahl von Zuschauern in das Stadion zu locken." som

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