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Seit 1990 besteht das TechnologieZentrum Ludwigshafen (TZL), seit 1994 hat es seinen Sitz im eigenen Gebäude in der Technologiemeile entlang der Bruchwiesenstraße. Seither wurden im TZL 58 Unternehmen gegründet, was mit der Schaffung von rund 300 Arbeitsplätzen verbunden war. Jungunternehmer, die technologieorientiert und innovativ sind, können hier zu moderaten Preisen Räume mieten und Büroservice in Anspruch nehmen. Am 22. August stellt sich das TZL bei einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vor.

"Das Besondere sind aber unsere Beratungsleistungen für Unternehmen in der Gründungs und Wachstumsphase, die wir mit eigenen Mitarbeitern anbieten können. Dies zeichnet das TZL aus: Das Haus ist überschaubar, man kennt sich, es herrscht eine persönliche Atmosphäre. Mit den Förderprogrammen des Landes ‘FiTOUR’ und ‘Beratech’ können wir auch finanzielle Unterstützung anbieten", beschreibt Klaus Dillinger, Geschäftsführer der TZL GmbH, die Stärken seiner Einrichtung. Als eines von fünf Technologiezentren des Landes Rheinland-Pfalz betreut das TZL Gründungswillige aus Unternehmen und aus Hochschulen weit über das Stadtgebiet hinaus. Die Integration in die Netzwerke der Metropolregion RheinNeckar ergänzt die regionale Ausrichtung des Zentrums. Herausragend dabei: das IT-Forum Rhein-Neckar und die BioRegion Rhein-Neckar-Dreieck. Seit 2004 ist das TZL ein von der Europäischen Kommission akkreditiertes europäisches Business and Innovation Centre (BIC) und verfügt damit über europaweite Kontakte, die insbesondere den Unternehmen der Region zugute kommen sollen.
Wie in jedem Jahr stellt das Wirtschaftsministerium des Landes seine Unterstützung des Gründungsgeschehens auch 2008 unter ein Schwerpunktthema: HightechGründungen sollen in diesem Jahr im Fokus stehen, das TZL ist dabei natürlich einer der wesentlichen Partner. Mit verschiedenen Veranstaltungen sollen Interessierte informiert und an das Thema herangeführt werden; im TZL bestehen entsprechende Möglichkeiten noch beim Tag der offenen Tür am 22. August und bei einer Veranstaltung in der benachbarten Fachhochschule Wirtschaft unter dem Titel "Von der Hochschule in die Selbständigkeit" am 15. Oktober. Aber auch über diese Initiative hinaus soll sich das TZL kontinuierlich weiterentwickeln und zeitgemäße Angebote vorhalten. Dazu Bürgermeister Wilhelm Zeiser, der die Stadt als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender in der TZL GmbH, die zu 70 Prozent dem Land und zu 30 Prozent der Stadt gehört, vertritt: "Es gilt, interessierte Gründungswillige vom ersten Schritt bis hin zur endgültigen Standortfindung zu begleiten. Deshalb haben wir die Geschäftsführungen von WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft (W.E.G.) und TZL seit Anfang 2007 zusammengeführt, deshalb wird die Kommunikations- und Datentechnik im Gebäude noch in diesem Jahr grundlegend erneuert. Darüber hinaus denken wir über bauliche Ergänzungen des Gebäudes nach, um den Unternehmen noch attraktivere Angebote zu machen. Nicht zuletzt engagiert sich die GAG in der Nachbarschaft, um Unternehmen nach der Gründungsphase eine neue Adresse in unmittelbarer Nähe anzubieten."
Damit deckt das TZL einen wichtigen Teil der kommunalen und regionalen Wirt-schaftsförderung ab. Dies gilt auch für eine Spezialität des Zentrums, dem chem2biz: "Das TZL übernimmt insbesondere mit dem Projekt chem2biz eine wichtige Rolle für die Zukunftssicherung des Standortes Ludwigshafen. Mit diesem vom Land, der BASF und der Stadt getragenen Projekt wird es jungen Unternehmen ermöglicht, mit überschaubaren Investitionen neue Ideen im chemienahen Bereich auszuprobieren und zur Marktfähigkeit zu entwickeln", beschreibt Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse eine Initiative, die weit über die Region hinaus einmalig ist. Chemienahe Unternehmensgründer können bei der BASF Räumlichkeiten und Serviceleistungen mieten, die den speziellen Erfordernissen der Branche gerecht werden. Weitere Beratungsleistungen werden vom TZL erbracht. "Ich freue mich über den bisherigen Erfolg des TZL und des chem2biz, den ich bei meinen Betriebsbesuchen immer wieder feststellen kann. Schön wäre es, wenn gerade das Projekt chem2biz in den nächsten Monaten weiterentwickelt werden könnte, um den Chemiestandort Ludwigshafen auch im Bereich der klein- und mittelständischen Unternehmen zu stärken", fasst OB Eva Lohse ihre Eindrücke zusammen. ska
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