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neueLu Juli/August 2009

Angebot clever nutzen

Wohnortnahe Wertstoffhöfe verkürzen Wartezeiten

Drei Wertstoffhöfe gibt es im Ludwigshafener Stadtgebiet. Bei der Planung der Standorte hat der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen, WBL, Wert gelegt auf Bürgerfreundlichkeit, gleichmäßige Auslastung und kurze Wege für die Bürgerinnen und Bürger.

Die Einzugsgebiete der Wertstoffhöfe

Zu den Wertstoffhöfen können Bürgerinnen und Bürger ganzjährig im Bringsystem fast alle Abfallarten kostenlos anliefern, die in einem Haushalt anfallen. Der WBL empfiehlt insbesondere denjenigen Wertstoffhof aufzusuchen, der dem eigenen Wohnort am nächsten liegt. Die Vorteile liegen auf der Hand: kurze Anfahrtswege und keine langen Wartezeiten durch eine gleichmäßige Auslastung aller drei Standorte. 
Die Wertstoffhöfe sollen dazu beitragen, durch möglichst sortenreine Erfassung der Abfälle eine maximale Verwertung mit einer möglichst hohen Qualität zu erreichen. Damit wird der Entwicklung zu einer immer komplexeren  Abfall- und Wertstoffverwertung Rechnung getragen. Ressourcen- und Klimaschutz und die Sicherstellung der Rohstoffversorgung stehen dabei im Vordergrund. Eine besondere Bedeutung in diesem modernen Stoffstrom-Management kommt den Wertstoffhöfen zu, bei denen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ludwigshafen jährlich rund 11.000 Tonnen Abfälle und Wertstoffe anliefern. Dabei ist vor allem eine gleichmäßige Mengenverteilung auf alle drei Standorte in der Rheinstraße, der Wollstraße und im Brückweg wichtig. Anfang dieses Jahres ist der Wertstoffhof Süd vom Hohen Weg in Rheingönheim in den Brückweg 100, ebenfalls in Rheingönheim, umgezogen und befindet sich nun im Bereich des so genannten Ofenhallendammes.
Mit 5.500 Quadratmetern ist dieser Standort nun der größte und modernste der drei Wertstoffhöfe. Der neue Standort ist zentraler und dadurch leichter zu finden. Außerdem ist er durchgängig befestigt, großzügig und sehr übersichtlich gestaltet. Zu erreichen ist das Gelände über die bereits bestehende Zufahrt, den Brückweg, von der K 7 aus.
Der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) bittet um Verständnis, dass im Zweifelsfalle und wegen der Gebührengerechtigkeit gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern ein glaubwürdiger Nachweis darüber verlangt wird, dass die angelieferten Abfälle und Wertstoffe aus Ludwigshafen stammen. Je nach Sachlage kann die Vorlage des Personalausweises, eines Gebührenbescheides, Gewerbemeldescheines oder einer Vollmacht erbeten werden. Annahmekriterien und Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe sind dem aktuellen Abfall- und Wertstoff-Infoheft zu entnehmen, das Anfang des Jahres zusammen mit dem Abfallkalender verteilt wurde. Außerdem finden sie sich auf der städtischen Internetseite www.ludwigshafen.de unter "Bürgerservice".
Bei Fragen rund um das Thema Abfall steht die Abfallberatung der Stadt unter 0621/504-3455 oder per E-Mail Umwelt@ludwigshafen.de sowie der Entsorgungsbetrieb unter Entsorgungsbetrieb@ ludwigshafen.de zur Verfügung.    reh/schl

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