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neueLu März/April 2007

"Eskapade" zum 30-Jährigen

Rudolf-Scharpf-Galerie feiert – Ausstellung vom 5. April bis 20. Mai

"Der Mensch in den Facetten seines Daseins", dies ist und bleibt die Thematik, die das Werk von Rudolf Scharpf wie ein roter Faden durchzieht. In der Ausstellung "Eskapade" anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Galerie in der Hemshofstraße 54 werden vom 5. April bis 20. Mai nie gezeigte Arbeiten präsentiert. Sie werfen ein ganz neues Licht auf das Schaffen des Künstlers. "Rudolf Scharpf ist vielen bekannt als ‘der Holzschneider’. Tatsächlich hat er jahrzehntelang den Schwerpunkt seiner Arbeit auf den Holzschnitt und die Holztafel gelegt. Dennoch war auch die Malerei Be-standteil seiner künstlerischen Arbeit. Sie hat in den beiden vergangenen Jahrzehnten zunehmend Raum beansprucht", darauf verweist der Sohn des Künstlers und Kurator der Ausstellung, Felix Scharpf. Vernissage ist am Donnerstag, 5. April, 19 Uhr.

Im Jubiläumsjahr der Scharpf-Galerie liegt damit der Akzent der Ausstellung des Stifters nicht auf dem Rückblick, sondern auf den spannenden Entwicklungen der vergangenen Jahre, die von der ungebrochenen Aktivität des mittlerweile 88-jährigen Künstlers Zeugnis ablegen.
Die dabei entstandenen Werke stehen nicht im Gegensatz zur streng linear und schwarz-weiß geübten Graphik, sondern nehmen in teils offensichtlicher, teils subtiler Weise auf die graphischen Entwicklungen Bezug. Sie spiegeln den intensiven Versuch des Künstlers, die Möglichkeiten der Malerei als weitere Dimension des Ausdrucks auszuloten. Dabei entspinnt sich ein intensiver Dialog zwischen Farbwirkungen und graphischem Gerüst, zwischen Atmosphärischem und Statischem. 1977 übereignete der Künstler Rudolf Scharpf sein Elternhaus im traditionsreichen Hemshofviertel seiner Heimatstadt Ludwigshafen. Der Künstler überließ ihr auch einige hundert Arbeiten aus den früheren Jahren.
Nach einer Modernisierung des viergeschossigen Hauses eröffnete die Stadt darin eine Galerie mit Werken Scharpfs und zeitgenössischer Kunst, die auch jungen Künstlern nach dem Wunsch von Rudolf Scharpf eine Plattform bieten soll.   Susanne Ecker

Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten: Dienstags bis samstags: 15 bis 19 Uhr
sonntags: 13 bis 18 Uhr
montags und an Feiertagen ist die Galerie, Telefon: 52 91 968,  geschlossen

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