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Rhein-Galerie: Start für Verkehrserschließung/Ausweichrouten beschildert
Die Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen der Technischen Werke sind demnächst verlegt, nun beginnt die heiße Phase der Tiefbauer. Voraussichtlich ab 23. März schicken sie ihre Bagger ins Rennen, damit die Rhein-Galerie ab Sommer 2010 zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus und natürlich mit dem Auto zu erreichen ist.

Während der hierzu erforderlichen Umbauarbeiten müssen Verkehrsteilnehmer in der Rheinufer-/Zollhofstraße sowie an den Anbindungen Bahnhof- und Kaiser-Wilhelm-Straße mit zähfließendem Verkehr rechnen. Die Verwaltung empfiehlt daher, den ausgeschilderten Ausweichrouten zu folgen, und, falls das Ziel direkt in der City ist, dieses soweit es möglich ist über die Heinigstraße anzufahren. "Um die Baumaßnahme in der vorgegebenen Zeit bewältigen zu können, benötigen wir große, zusammenhängende Bauflächen. Aus diesem Grunde stehen den Autofahrern anstatt vier lediglich zwei Fahrspuren zur Verfügung: eine in Richtung Norden und eine in Richtung Süden. Während der ersten elf Monate andauernden Bauphase gestalten wir die beiden östlichen Fahrspuren um, in der zweiten Bauphase, die sechs Monate dauert, dann die beiden westlichen Fahrspuren. Jede Bauphase ist dann nochmals in mehrere Bauabschnitte eingeteilt", erläutert Projektleiterin Wiebke Leifheit. Die 35-jährige Bauingenieurin, die in Berlin studiert hat und seit dem Jahr 2002 beim Bereich Tiefbau beschäftigt ist, erläutert, dass der erste Bauabschnitt voraussichtlich bis 9. Mai dauert. In dieser Zeit wird ein Teil der insgesamt 146 Meter langen Stützwand, die die Richtungsfahrbahnen der Zollhofstraße trennt, etwa in Höhe des nördlichen Ludwigsplatzes abgerissen und wenige Meter entfernt neu errichtet. Der Abrissbirne zum Opfer fallen auch zwei Stützelemente am nördlichen Zollhofareal.

Sie machen den Weg frei für den Bau einer Unterführung, die künftig die nördliche Zufahrt zur Rhein-Galerie ermöglicht. Zudem beginnen Straßenbauarbeiten auf der östlichen Seite der Rheinuferstraße. Der 700 Meter lange Bereich, der von vier auf zwei Spuren reduziert wird, liegt in der Zollhofstraße zwischen der Bahnhofstraße und der Abfahrt in Richtung Bad Dürkheim. Der Bau des ersten Stützwandabschnittes hat zur Folge, dass während des ersten Bauabschnittes Verkehrsteilnehmer vier Wochen lang nicht mehr von der Rheinuferstraße links in die nördliche Zufahrt des Ludwigsplatzes abfahren können. Dafür gibt es die Linksabbiegemöglichkeit in die Bahnhofstraße; von dort wird der Verkehr zum Ludwigsplatz geleitet. Die Einbahnstraßenregelung in der Kaiser-Wilhelm-Straße bleibt bestehen. Um den Verkehrsfluss in der Rheinuferstraße nicht mehr als nötig zu beeinträchtigen, wird der Verkehr in Richtung Norden nicht in eine Ampelregelung eingebunden. Hierzu ist es notwendig, den Linksabbiegerverkehr aus Richtung Bahnhofstraße in die Zollhofstraße während der gesamten Bauzeit zu unterbinden, rechts abbiegen ist möglich und wird über eine Ampel gesteuert. Wer aus der Bahnhofstraße kommt und in Richtung Norden möchte, biegt demnach zuerst rechts ab und fährt über Kaiser-Wilhelm-Straße und Heinigstraße auf die Hochstraße nach Norden.

Von März 2009 bis Januar 2010, also während der gesamten ersten Bauphase, können Autofahrer, die auf der Rheinuferstraße in Richtung Norden fahren, nicht in Richtung Bad Dürkheim und auch nicht nach Mannheim abfahren. Verkehrsteilnehmer mit diesen Zielen werden weit vorher darauf hingewiesen, über die Heinig- oder Saarlandstraße zu fahren. Wer dennoch in den Bereich eingefahren ist, wendet am Hemshofknoten. Von März 2009 bis Sommer 2010 ist die Abfahrt von der Konrad-Adenauer-Brücke aus Mannheim kommend für die Durchfahrt zur Zollhofstraße gesperrt. Auch hier wird den Verkehrsteilnehmern empfohlen, die Innenstadt über die Heinigstraße anzufahren. Die Zufahrt zur Wredestraße und zur Rheinallee ist weiter möglich. Radfahrer, die aus Süden kommend den Rhein entlang in Richtung Norden fahren, nutzen nördlich der Konrad-Adenauer-Brücke den Radweg über die Grünanlage zwischen der Rheinuferstraße und der Lichtenberger Straße, fahren dann über die Wredestraße in die Ludwigstraße ein. Von dort aus geht es zum Rheincenter und über die Wasserbecken am Rathaus durch die Unterführung am Nordbrückenkopf weiter nach Norden oder nach Mannheim.
Schilderkonzept

Damit die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig auf die richtigen Wege geleitet werden, hat die Stadt neun großflächige Schilder mit dem Text "Stadtumbau – Aufbruch am Rhein" und dem Aktionslogo „heute für morgen“ als Titelzeile an allen wichtigen Zufahrtsstraßen aufstellen lassen. Zu sehen sind sie unter anderem von Süden kommend auf der B 9 vor dem Rheingönheimer Kreuz, vor dem Kaiserwörthdamm, damit die PKW dann über die Saarlandstraße und die LKW über die Bruchwiesenstraße fahren, sowie an der Rheinallee vor der Yorkstraße, von wo ab dann die Route über den Berliner Platz und die Heinigstraße fortgesetzt werden sollte. Wer aus Westen kommt, findet ein Vorankündigungsschild auf der A 650 in Höhe von Niederfeld und einen zweiten Hinweis kurz vor Beginn der Hochstraße Nord. Das Vexierbild in Oppau, die Rheinuferstraße kurz nach dem Hemshoftunnel sind weitere Standorte ebenso wie die Konrad-Adenauer- und die Kurt-Schumacher-Brücke. Über 70 normale Verkehrsumleitungsschilder weisen dann kleinräumig den Weg. Damit sofort zu erkennen ist, dass diese empfohlene Umleitung mit der Erschließung der Rhein-Galerie zusammenhängt, wurde an all diesen Schildern ebenso das Aktionslogo angebracht. Die neue Lu wird regelmäßig über jeden einzelnen Bauabschnitt berichten. Nachzulesen sind diese auch auf den Internetseiten der Stadt, www. ludwigshafen.de sowie www. heutefuermorgen.de. Darüber hinaus werden Flyer verteilt, diese sind auch beim Bürgerservice im Rathaus erhältlich. Ansprechperson für die Baumaßnahme ist Projektleiterin Wiebke Leifheit vom Bereich Tiefbau, Telefon: 0621/504-6630, E-Mail Wiebke.Leifheit@ludwigshafen.de. rik
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