Foubus: Nachwuchspreis für skurrile Kunst
"Die Industriestadt Ludwigshafen als Treffpunkt für junge Kunst zu fördern", diesem Ziel hat sich der KulturKlub amour fou e.V. unter anderem verschrieben. Dazu beitragen soll auch der ab 2004 nun jährlich ausgelobte Nachwuchspreis für darstellende Kunst "Foubus". Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse überreicht die "skurrile Trophäe" am 17. Juli 2004, 20 Uhr, erstmals in der Konzertmuschel des Ebertparks.
Der "Foubus" war im deutschsprachigen Raum durch den "Kultur Klub amour fou" ausgeschrieben worden. Noch bis zum 3. Mai 2004 können sich Künstlerinnen und Künstler bis 32 Jahre (bei Formationen gilt das Durchschnittsalter), die höchstens seit fünf Jahren mit eigenem Bühnenprogramm auftreten, bewerben. Gefragt sind insbesondere verrückte, absurde oder skurrile Vorstellungen. Mit Hilfe der fünfköpfigen Jury, zu der auch der neue Intendant des Theaters im Pfalzbau Hansgünther Heyme gehört, werden fünf herausragende Beiträge ausgewählt. Anschließend werden daraus fünfzehnminütige Ausschnitte präsentiert. Die Gewinner werden je zur Hälfte durch das bei der Show anwesende und das "virtuelle" Internet-Publikum per Stimmzettel oder "klick" ermittelt. Die Jury erhält kurz vor der Abstimmung die Gelegenheit, ihre Favoritin beziehungsweise ihren Favoriten zu bestimmen. Sie vergibt den "1000 Euro-Preis der Jury". Der mit 2.500 Euro dotierte "Foubus-Preis" wird nach einem einstündigen Auftritt ausgehändigt.
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