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NeueLu Mai / Juni 2004

In die City kommt Bewegung

In die Ludwigshafener Innenstadt kommt Bewegung: Mit der Erweiterung des Rathaus-Cen-ters und dem Einzug von "Saturn" noch in diesem Jahr, dem Abschluss des Berliner Platzes 2005 und der bereits erfolgten Neueröffnung des "fashion house" in der Ludwigstraße verändert sich das Einkaufsangebot in der City und die positive Entwicklung setzt sich fort.

"Aufgabe von Verwaltung und Politik ist es, im Rahmen unserer Möglichkeiten günstige Rahmenbedingungen für attraktive Ansiedlungen zu gestalten. Dieser Anforderung stellen wir uns. Angesichts der bereits vollzogenen und bevorstehenden Veränderungen in der Innenstadt sehen wir unseren Weg bestätigt. Es ist aber klar, dass dieser Prozess seine Zeit braucht und wir dabei von vielen konjunkturellen Faktoren abhängig sind, die wir selbst nicht beeinflussen können", sagt OB Dr. Eva Lohse.

Pünktlich zum Frühjahrsbeginn hat das "fashion house" in der Ludwigstraße geöffnet. An traditionsreicher Stelle und auf rund 2.000 Quadratmetern präsentieren Silke und Georg Amling junge und "modern woman" Mode in schönem Ambiente. Im November 2003 hatten das Ehepaar Amling, OB Dr. Eva Lohse und W.E.G.-Geschäftsführer Klaus Dillinger das Projekt vorgestellt.

Voll im Gang ist die Umstrukturierung des Rathaus-Centers: Das ehemalige Kaufhofgebäude mit einer Fläche von rund 13.000 Quadratmetern wird komplett umgebaut. "Das Center entwickelt sich weiter", verspricht Center-Managerin Sybille Seyfarth im Gespräch mit der neuen Lu. Im Außenbereich entfällt das Vordach, und die Ladenstraße wird in Richtung der neuen Geschäfte erweitert. Ankermieter des umgestalteten Bereichs ist der Elektrofachmarkt "Saturn", der über zwei Ebenen sein Angebot präsentieren wird. Hinzu kommen weitere Geschäfte, die den Branchenmix des Centers abrunden. "Baulich wird es eine Symbiose aus alt und neu geben", verspricht Seyfarth mit Blick auf die für das vierte Quartal 2004 vorgesehene Neueröffnung dieses Bereichs. Diese fällt zusammen mit dem 25-Jährigen Bestehen des Rathaus-Centers, das mit zahlreichen Aktionen und Gewinnspielen gefeiert wird.

Ab März 2005 wird das Angebot rund um Dienstleistung, Entertainment und Einzelhandel durch das so genannte Faktor-Haus erweitert. Am Südrand des Berliner Platzes entsteht ein moderner, halbrund ausgeführter Gewerbe- und Bürokomplex mit Nutzflächen auf sechs oberirdischen und zwei unterirdischen Geschossen von rund 11.000 Quadratmetern. Er soll ausreichend neue Flächen für gehobenen Einzelhandel und anspruchsvolle Büros anbieten.

Das Gebäude zeigt sich zum Berliner Platz mit einer klar gegliederten, repräsentativen Lochfassade. Das Erdgeschoss wird mit dem ersten Obergeschoss durch großzügige Verglasungen zu einer zweigeschossigen Sockelzone zusammengefasst. Eine Arkade im Erdgeschoß schützt Fußgänger gegen Witterungseinflüsse. Dort werden die Straßenbahngleise in einem zweigeschossigen Tunnel durch das Gebäude geführt.

Derzeitige Anker-Mieter sind die Barmer Ersatzkasse und die Music Parc Concept Group, die in den beiden Untergeschoßen eine Diskothek betreiben wird. Mit dem Büro-Dienstleister Techno-Pool wurde ein Unternehmen als Mieter gewonnen, das auf die Entwicklung von Bürokonzepten spezialisiert ist. "Zum Erdgeschoß gibt es eine rege Nachfrage", informiert Udo Eulig, Geschäftsführer der Berliner Platz Projekt Gesellschaft im Gespräch mit der neuen Lu.

 

 

"Im Vergleich zu anderen Innenstädten braucht sich Ludwigshafens City nicht zu verstecken: Rathaus-Center, die umgebaute ehemalige Hauptpost, das neue ‚fashion house' bieten neben den alteingesessenen Fachgeschäften modernes Einkaufsambiente und aktuelle Angebote. Wenn die Erweiterung des Rathaus-Centers abgeschlossen ist, ‚Saturn' eröffnet hat und das Faktorhaus dem Berliner Platz einen Abschluss gibt, wird sich die Situation weiter verbessern. Die Tortenschachtel und andere Ladenlokale warten natürlich noch auf neues Leben; ein kritischer Blick in die Zentren der Nachbarstädte zeigt aber, dass angesichts der Kaufzurückhaltung überall der Handel kämpfen muss, und unsere Stadtzentren einen dramatischen Wandel durchmachen. Ludwigshafen darf deshalb den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern muss selbstbewusst mit seinen Stärken umgehen", erklärt Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse

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