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Mit dem Bau einer rund zwei Millionen teuren Kreisverkehrsanlage kann die Wöllnerstraße an die Meckenheimer Straße (K 7) angebunden und damit die Eisenbahnstraße vom Schwerlastverkehr entlastet werden.

"Wenn diese Maßnahme beendet ist, geht ein lang gehegter Wunsch der Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Woellnerwerke in Erfüllung. Ist dann noch das Bahnhofsumfeld neu und funktionell gestaltet, wird es eine Freude sein, mit dem Fahrrad, dem Bus oder dem Auto hier anzukommen und in den Regionalzug einzusteigen", sagte Bau- und Umweltdezernent Ernst Merkel während des ersten symbolischen Spatenstiches für den so genannten Wöllnerkreisel am 17. September. Um die Wöllnerstraße an den Kreisel anzubinden, muss sie nach Süden verlängert und unter der K 7 bis zur neuen Rampe hindurchgeführt werden. Bis zum nächsten Frühjahr werden auch der Gehweg und 24 Senkrechtparkplätze der südlichen Wöllnerstraße ausgebaut. Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2008 wird die Stadt dann das Bahnhofsumfeld mit einem Kostenaufwand von einer Million Euro umgestalten. Hierbei erhält der nördliche Teil der Wöllnerstraße einen neuen Oberbau, es entstehen weitere 24 Senkrechtparkplätze sowie eine mit Bäumen überstellte Park&Ride-Anlage mit 28 Stellplätzen. Des Weiteren wird es eine Haltestelle für den Bus der Linie 168 sowie für die Regionalbusse aus Altrip und aus Speyer geben. Der Busbahnsteig wird barrierefrei gebaut und behindertengerecht mit Blindenstreifen ausgerüstet. Für Fahrräder stehen dann 36 überdachte Abstellplätze sowie 24 verschließbare Fahrradboxen zur Verfügung.
Von den insgesamt drei Millionen Euro, die die städtische Gesamtmaßnahme kostet, übernimmt das Land 1,6 Millionen Euro, 220.000 Euro werden über Ausbaubeiträge finanziert. Zu den Planungen der Deutschen Bahn AG gehören nach Mitteilung des Unternehmens der Ausbau des Mittelbahnsteigs, die Erneuerung der Bahnsteigdächer, Wartehallen und Sitzmöglichkeiten sowie die Verlängerung der Bahnsteigunterführung nach Osten und der Einbau von Aufzügen. rik
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