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neueLu November/Dezember 2009

Migrationsbeirat wird gewählt

Neun Listen mit insgesamt 104 Kandidatinnen und Kandidaten treten an

Landesweit wird am 8. November zur Wahl der Beiräte für Migration und Integration aufgerufen. In Ludwigshafen können die rund 26.000 Wahlberechtigten zwischen 104 Kandidatinnen und Kandidaten aus neun Listen wählen. Durchgeführt wird die Wahl als Briefwahl.

Integration durch Partizipation

Der Wahlausschuss unter Vorsitz von OB Dr. Eva Lohse hat Ende September neun Listen zur Wahl zugelassen: die Listen der SPD mit 22 Kandidatinnen und Kandidaten, der CDU mit 22 Kandidatinnen und Kandidaten, der FWG mit neun Kandidatinnen und Kandidaten, die Türkische Liste mit sieben Kandidatinnen und Kandidaten, die Kroatische Liste mit acht Kandidatinnen und Kandidaten, die Kurdische Gesellschaft mit neun Kandidatinnen und Kandidaten, die Griechische Internationale mit zehn Kandidatinnen und Kandidaten, die Albanische Liste mit neun Kandidatinnen und Kandidaten und die Liste der Inter Ju (Internationale Jugend) mit acht Kandidatinnen und Kandidaten.
Der Beirat für Migration und Integration in Ludwigshafen besteht aus 33 Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern, von denen elf vom Stadtrat berufen werden. Gewählt werden können daher am 8. November 22 Kandidatinnen und Kandidaten. Wahlberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner, die ihren Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten in Ludwigshafen haben und 18 Jahre alt sind sowie über einen eigenen Migrationshintergrund verfügen. Dies sind zum Beispiel ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie eingebürgerte Deutsche.
Die Wählerinnen und Wähler können insgesamt 22 Stimmen vergeben. Wie bei der Kommunalwahl besteht die Möglichkeit, zu kumulieren und zu panaschieren, also bei einem Kandidaten bis zu drei Stimmen "anzuhäufeln" oder Bewerberinnen und Bewerber aus verschiedenen Listen zu wählen. Wird eine Liste gewählt, wird die Gesamtzahl der 22 Stimmen auf die Bewerberinnen und Bewerber aufgeteilt.
Die Briefwahlunterlagen wurden bereits bis Mitte Oktober an die Wahlberechtigten versandt. Die ausgefüllten Unterlagen müssen nun bis Sonntag, 8. November, spätestens 18 Uhr, entweder auf dem Postweg an das Wahlamt zurückgeschickt oder direkt beim Wahlamt im Rathaus abgegeben werden.
"Wir hoffen, dass sich möglichst viele Wahlberechtigte an der Wahl beteiligen. Mit der Briefwahl und der Möglichkeit, sich zu Hause in Ruhe zu entscheiden, möchten wir dazu beitragen. Für die Rücksendung der Unterlagen entstehen den Wählerinnen und Wählern keine Kosten", so Wolfgang van Vliet, Beigeordneter für Integration.   mü

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