Regelrecht entmenschlicht gebärden sich am Freitag, 27., und Samstag, 28. November, jeweils 19.30 Uhr, die Tänzerinnen und Tänzer in "Mamootot". Die Bilder, die Choreograf Ohad Naharin mit seiner Batsheva Dance Company Israel arrangiert – in den frühen 90er Jahren eine der besten und begehrtesten Tanzensembles der Welt - provozieren ein Wechselbad der Gefühle.
Ein tänzerisch interessanter Dialog unterschiedlicher Kulturen spielt sich bei "Bahok" am Sonntag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, auf der Bühne ab. Mit dieser Kreation erfüllte sich der 33-jährige Choreograf Akram Khan – ein herausragender Tänzer seiner Generation – einen Traum. Neben dem Schauspiel mit Musik "Rosa" – der Geschichte der aufrechten Revolutionärin Rosa Luxemburg am Freitag, 6. November, 19.30 Uhr – ist darüber hinaus im Rahmen der Festspiele Richard Strauss’ Oper "Elektra" am Freitag, 13., und Sonntag, 15. November, jeweils 19.30 Uhr, zu hören. Aufgeführt wird sie vom Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern und inszeniert von Hansgünther Heyme.
Auf ein erstklassiges Tanz- Gastspiel können sich die Freunde dieses Genres aber auch noch nach den Festspielen freuen. Mit einem besonderen Angebot auf dem Gebiet des Tanzes empfiehlt sich das Jahresprogramm. Am Freitag, 18., Samstag, 19. Dezember, jeweils 19.30 Uhr, steht der Auftritt des legendären Mariinsky-Theater aus St. Petersburg mit "Der Nussknacker" auf dem Theaterplan. Das erstklassige Ballett-Ensemble erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das zu Weihnachten einen Nussknacker geschenkt bekommt.
Diese Tanz-Aufführungen auf hohem Niveau ermöglicht die BASF SE. "Sie führt auch nach der Wiedereröffnung des Theaters ihre Tradition fort, renommiertes, großes, gewichtiges Tanztheater innerhalb der Festspiele durch großzügige Unterstützung zu ermöglichen", so Heyme. tim
Weitere Termine sowie das Programm für die Kinder sind im Internet unter www.theater-im-pfalzbau.de abrufbar.