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Den menschlichen Tragödien in den Krisenregionen des Nahen Ostens und Afrikas widmet sich der Spielplan der III. Festspiele Ludwigshafen vom 11. Oktober bis 15. Dezember 2007 im Corso Film Theater.
Hansgünther Heyme, Intendant des Theaters im Pfalzbau und künstlerischer Leiter der Festspiele Ludwigshafen, hat das hochpolitisch ausgerichtete Programm unter das Motto Ernst Blochs "Manchmal grüßt da etwas wie von einer besseren Welt" gestellt. 24 verschiedene Produktionen aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Musiktheater und Film, darunter 14 internationale Gastspiele mit drei deutschen Erstaufführungen und eine Urauffüh-rung, sind in Ludwigshafen zu sehen. Das Tanztheater wird unterstützt durch die BASF Aktiengesellschaft.

Exemplarisch für unsagbares menschliches Leiden steht das neue Stück des preisgekrönten algerischen Autors Mohamed Kacimi "Heiliges Land". Hansgünther Heyme inszeniert Kacimi für die III. Festspiele Ludwigshafen und bringt das Schicksal der unter dem Nahostkonflikt leidenden Menschen als Uraufführung auf die Bühne des Corso Film Theaters. Die Uraufführung des Stückes findet im Rahmen der III. Festspiele Ludwigshafen am Samstag, 13. Oktober, im Corso Film Theater statt. Es ist auch am 14. und 15. Oktober jeweils um 19.30 Uhr dort zu sehen. Zu den weiteren Höhepunkten der Festspiele zählt der Auftritt des Cameri-Theater Tel Aviv mit Yael Ronens tragikomischen Stück "Plonter". Geschildert werden darin die Alltagssorgen einer Familie, die das Pech hat, dass ihr Haus gerade an der Stelle steht, durch die die Mauer verläuft, die in Israel den Frieden garantieren soll. Das Theater Hajusom aus Hamburg bringt in "Holiday Inn" das Flüchtlingselend auf die Bühne. In Mankells Schauspiel "Lampedusa", einer Koproduktion der Ruhrfestspiele Recklinghausen mit dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, kommt das Flüchtlingsthema in der Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen spannungsreich zur Sprache.
Auch in den Tanztheaterproduktionen konzentriert sich das Theater auf politische Probleme der Gegenwart, so zum Beispiel in Ismael Ivos Tanzstück "Delirium of a Childhood", in dem der berühmte Tänzer und Choreograph seine entbehrungsreiche Kindheit in Brasilien auf anrührende Weise zu neuem Leben erweckt. Eröffnet wird die Spielzeit mit zwei Aufführungen an einem Abend: "handundfuss" der annahuber.compagnie und "Äffi" in Marco Goeckes Choreographie. Die Tero Saarinen Company aus Finnland gastiert mit "Man in a Room" und "Hunt".
Mit Unterstützung der BASF werden drei größere Ballett-Aufführungen in der Friedrich-Ebert-Halle realisiert. Dabei ist das Gastspiel von Sasha Waltz & Guests mit Schuberts "Impromptus" einer der Höhepunkte des Ballett-Programmes. "Myth" nennt der renommierte marokkanische Choreograph Sidi Larbi Cherkaoui seine in einem abgeschlossenen Raum angesiedelte Choreographie. ska
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