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neueLu September/Oktober 2008

Alt und Jung unter einem Dach

LUWOGE weiht mit Haus Noah ein Mehrgenerationenhaus in der Pfingstweide ein

Die LUWOGE fördert mit einem deutschlandweit einmaligen Konzept das Aktivsein von älteren Menschen: Sie hat in der Pfingstweide ge­mein­sam mit Partnern ein Modell für Mehrge­ne­rationenwohnen "Al­len gerechtes Wohnen – Haus Noah" erarbeitet. Im Juli hat das Woh­nungs­unternehmen der BASF das Haus Noah gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Fi­nanz- und Bauminister Prof. Dr. Ingolf Deubel, Oberbür­germeisterin Dr. Eva Lohse, Dr. Ha­rald Schwager, Vor­stands­mitglied der BASF, sowie Hans-Car­s­ten Han­sen, Leiter des Kompe­tenzzentrums Human Resources bei der BASF, eingeweiht.

Als ein Projekt der Zukunft sieht Minister Deubel Haus Noah: "Jede gut geplante zukunftsorientierte Investition in die Städte und Wohn­quar­tiere ist nicht nur ökonomisch zu bewerten, sie leistet auch einen wichtigen Beitrag zur sozialen Stabilität. Hier wird in der Ludwigshafener Pfingst­weide sehr Bemerkenswertes geleistet."
Die LUWOGE hat mit dem Konzept bei einem For­schungs­­pro­gramm des Bun­des­amtes für Bauwesen und Raumordnung überzeugt. Aus bundesweit 350 Bewerbern zum Thema "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere" wurde das LUWOGE-Projekt ausgewählt und hat vom Bund einen Zuschuss von insgesamt 790.000 Euro erhalten. Besonders überzeugt hat das Auswahlgremium dabei ein ganz neuer, in Deutsch­land einmaliger Ansatz: Haus Noah bietet verschiedene Wohn­formen für Jung und Alt in einem bestehenden Mehrfa­milienhaus. Über differenzierte Stockwerk­konzepte hinweg werden alle Generationen zusammengeführt, die gegenseitige nachbarschaftliche Hilfe wird über Gemeinschafts­flächen gefördert und die Bewoh­nerinnen und Bewohner über ein Netzwerk in den Stadtteil integriert. Dienstleistungs- und Freizeitangebote ergänzen die Idee und helfen dabei, den Zusammenhalt der Hausbe­woh­ner zu festigen. "Als Ge­sellschaft müssen wir gemeinsam neue Wege gehen, um den demografischen Wandel zu bewältigen. Das Haus Noah ist ein innovatives Beispiel dafür, wie unterschiedliche Gene­rationen außerhalb des Fami­lien­verbundes zusammenleben können", so BASF-Vor­standsmitglied Schwager.
Als Modellprojekt zum Thema demografischer Wandel ist Haus Noah auch ein Vor­zei­ge­beispiel für Ludwigs­hafen und die Metropolregion: "Un­ser Ziel ist es, in Ludwigshafen attraktive Wohnungsangebote für jeden Bedarf und für jede Lebenslage vorzuhalten", erklärte Oberbürger­meisterin Dr. Eva Lohse. "Mit dem Haus Noah leistet die LUWOGE hierzu einen wichtigen und innovativen Beitrag."
Nicht unter dem Titel "alten" sonder "allen gerechtes Wohnen" ist das Modellprojekt in der Pfingstweide entstanden. Ältere als auch Jüngere profitieren durch die gegenseitige Unterstützung voneinander. Das Wohnungsunter­neh­men schafft älteren Menschen eine lebenswerte Zukunft, indem sie so lange wie möglich eigenständig in ihren eigenen vier Wänden bleiben können. Junge Familien können aus dem Modell ebenso ihre Vor­teile ziehen, beispielsweise durch nachbarschaftliche Hilfe bei der Kinder­betreuung. "Haus Noah ist gelebte soziale Verantwortung, und die hat bei BASF Tradi­tion", so Hans-Carsten Hansen. Selb­ständiges Woh­nen bis ins hohe Alter macht das Be­treu­ungs­kon­zept durch das Deutsche Rote Kreuz, Kreis­verband Vorder­pfalz, möglich. Vor allem die Bewohner der zwölf Wohnein­heiten in den ersten beiden Stockwer­ken greifen auf diesen Ser­vice zurück. Speziell für Fami­lien, die Ge­neration 50plus oder Allein­stehende, die ge­gen­seitige nachbarschaftliche Hilfe schätzen, gibt es im Haus Noah zehn weitere Woh­nun­gen über zwei Etagen verteilt. Treff­punkt für die Stockwerks­be­wohner sind verschiedene Gemeinschaftsräume und -küchen. Zusätzlich zur nachbarschaftlichen Hilfe koordiniert und vermittelt LUWOGE-Netz­werkerin Pamela Wich bei Be­darf Angebote wie beispielsweise eine Einkaufsge­mein­schaft. Regelmäßig gibt es im so genannten "Bewohnertreff" im Erdgeschoss von Haus Noah Veranstaltungen für die Bewohner des Hauses und des Stadtteils.
Insgesamt hat die LUWOGE über drei Millionen Euro in das Projekt investiert. Dass dieses zukunftsweisend ist, ver­deutlicht das große Inter­esse an den neuen Wohn­for­men. Zahlreiche Interessierte haben sich das Projekt bereits angesehen und über 70 Pro­zent der Wohnungen in den neuen Stockwerken sind bereits vermietet. Wer Interesse an einer noch freien Wohnung im Haus Noah hat, wendet sich an Tanja Hahn, E-Mail: tanja.hahn@luwoge.com, Telefon: 60-52104.   hai/rik

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