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Die LUWOGE fördert mit einem deutschlandweit einmaligen Konzept das Aktivsein von älteren Menschen: Sie hat in der Pfingstweide gemeinsam mit Partnern ein Modell für Mehrgenerationenwohnen "Allen gerechtes Wohnen – Haus Noah" erarbeitet. Im Juli hat das Wohnungsunternehmen der BASF das Haus Noah gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Finanz- und Bauminister Prof. Dr. Ingolf Deubel, Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, Dr. Harald Schwager, Vorstandsmitglied der BASF, sowie Hans-Carsten Hansen, Leiter des Kompetenzzentrums Human Resources bei der BASF, eingeweiht.

Als ein Projekt der Zukunft sieht Minister Deubel Haus Noah: "Jede gut geplante zukunftsorientierte Investition in die Städte und Wohnquartiere ist nicht nur ökonomisch zu bewerten, sie leistet auch einen wichtigen Beitrag zur sozialen Stabilität. Hier wird in der Ludwigshafener Pfingstweide sehr Bemerkenswertes geleistet." Die LUWOGE hat mit dem Konzept bei einem Forschungsprogramm des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung überzeugt. Aus bundesweit 350 Bewerbern zum Thema "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere" wurde das LUWOGE-Projekt ausgewählt und hat vom Bund einen Zuschuss von insgesamt 790.000 Euro erhalten. Besonders überzeugt hat das Auswahlgremium dabei ein ganz neuer, in Deutschland einmaliger Ansatz: Haus Noah bietet verschiedene Wohnformen für Jung und Alt in einem bestehenden Mehrfamilienhaus. Über differenzierte Stockwerkkonzepte hinweg werden alle Generationen zusammengeführt, die gegenseitige nachbarschaftliche Hilfe wird über Gemeinschaftsflächen gefördert und die Bewohnerinnen und Bewohner über ein Netzwerk in den Stadtteil integriert. Dienstleistungs- und Freizeitangebote ergänzen die Idee und helfen dabei, den Zusammenhalt der Hausbewohner zu festigen. "Als Gesellschaft müssen wir gemeinsam neue Wege gehen, um den demografischen Wandel zu bewältigen. Das Haus Noah ist ein innovatives Beispiel dafür, wie unterschiedliche Generationen außerhalb des Familienverbundes zusammenleben können", so BASF-Vorstandsmitglied Schwager. Als Modellprojekt zum Thema demografischer Wandel ist Haus Noah auch ein Vorzeigebeispiel für Ludwigshafen und die Metropolregion: "Unser Ziel ist es, in Ludwigshafen attraktive Wohnungsangebote für jeden Bedarf und für jede Lebenslage vorzuhalten", erklärte Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse. "Mit dem Haus Noah leistet die LUWOGE hierzu einen wichtigen und innovativen Beitrag." Nicht unter dem Titel "alten" sonder "allen gerechtes Wohnen" ist das Modellprojekt in der Pfingstweide entstanden. Ältere als auch Jüngere profitieren durch die gegenseitige Unterstützung voneinander. Das Wohnungsunternehmen schafft älteren Menschen eine lebenswerte Zukunft, indem sie so lange wie möglich eigenständig in ihren eigenen vier Wänden bleiben können. Junge Familien können aus dem Modell ebenso ihre Vorteile ziehen, beispielsweise durch nachbarschaftliche Hilfe bei der Kinderbetreuung. "Haus Noah ist gelebte soziale Verantwortung, und die hat bei BASF Tradition", so Hans-Carsten Hansen. Selbständiges Wohnen bis ins hohe Alter macht das Betreuungskonzept durch das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Vorderpfalz, möglich. Vor allem die Bewohner der zwölf Wohneinheiten in den ersten beiden Stockwerken greifen auf diesen Service zurück. Speziell für Familien, die Generation 50plus oder Alleinstehende, die gegenseitige nachbarschaftliche Hilfe schätzen, gibt es im Haus Noah zehn weitere Wohnungen über zwei Etagen verteilt. Treffpunkt für die Stockwerksbewohner sind verschiedene Gemeinschaftsräume und -küchen. Zusätzlich zur nachbarschaftlichen Hilfe koordiniert und vermittelt LUWOGE-Netzwerkerin Pamela Wich bei Bedarf Angebote wie beispielsweise eine Einkaufsgemeinschaft. Regelmäßig gibt es im so genannten "Bewohnertreff" im Erdgeschoss von Haus Noah Veranstaltungen für die Bewohner des Hauses und des Stadtteils. Insgesamt hat die LUWOGE über drei Millionen Euro in das Projekt investiert. Dass dieses zukunftsweisend ist, verdeutlicht das große Interesse an den neuen Wohnformen. Zahlreiche Interessierte haben sich das Projekt bereits angesehen und über 70 Prozent der Wohnungen in den neuen Stockwerken sind bereits vermietet. Wer Interesse an einer noch freien Wohnung im Haus Noah hat, wendet sich an Tanja Hahn, E-Mail: tanja.hahn@luwoge.com, Telefon: 60-52104. hai/rik
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