Logo der STADT LUDWIGSHAFEN AM RHEIN
*
Illustration Rathaus
*
*
* * *
* Logo Rhein-Neckar-Dreieck *
* * *
*
*
*
*
*

neueLu September/Oktober 2008

Baustart für Vögele-Werk

Baufeld vorbereitet - OB Lohse: "Gute Grundlage für privates Investment"

Noch im Dezember will die Joseph Vögele AG mit den Hochbauarbeiten für ihr neues Werk in Ludwigshafen beginnen. Dazu gehören die eigentliche Produktionshalle mit Sozialgebäude, die Zentrale, Schulungsräume, ein Bereich für Entwicklung und Erpro­bung sowie ein Parkplatz.

Bereits in wenigen Wochen wird das Baufeld vorbereitet und es beginnen die Tiefbau­arbeiten für die äußere Er­schließung des rund 38 Hektar großen Baugeländes. Seit Anfang August wird die Baustellenzufahrt hergerichtet. Rund 70 Millionen Euro investiert das Mannheimer Traditionsunternehmen in seinen neuen Standort Ludwigshafen. 
"Ich freue mich sehr, dass die Bauarbeiten pünktlich starten können. Gemeinsam haben wir es geschafft, einem expandierenden Unternehmen mit seinen mehr als 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine geeignete Fläche zur Verfügung zu stellen. Dies sichert und schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze in Ludwigsha­fen und der Metropolregion", erklärte Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse. Die Stadtchefin betonte, dass es in den Abstim­mungsverfahren der vergangenen Mo­nate gelungen sei, die unterschiedlichen Interessen zusammenzuführen. "Gemeinsam haben wir binnen eines Jahres die Grundlage für ein großes privates Investment in Ludwigshafen geschaffen. Das ist ein gutes Aushängeschild für unsere Stadt. Mein Dank gilt allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich konstruktiv an dem Verfahren beteiligt haben, sowie den Land­wirten und Grundstücks­eigen­tümern von Rheingönheim, die ihre Flächen in die Ent­wick­lung der Stadt eingebracht haben und damit Gemeinwohl vor Eigeninteresse gestellt haben, und mein Dank gilt der Joseph Vögele AG, die sich mit ihrem Neubau in Lud­wigs­ha­fen klar zur Metropolre­gion und zum Standort Deutsch­land bekennt", so Lohse.

Größere Abstände als vorgeschrieben

Mit der Erteilung der am 26. Juni beantragten Teilbau­geneh­migung werden der Jo­seph Vögele AG vorbereitende Maßnah­men ermöglicht. "Alle Arbeiten wurden entsprechend vertaktet, so dass dem Zeitplan zum Bau des Vögele-Werks aus unserer Sicht nichts entgegen steht. In einem stringent, aber auch sehr sorgfältig geführten Ver­fahren haben wir in den ver­gangenen Wochen und Mo­naten Planungsrecht geschaffen", sagte Baudezer­nent Ernst Merkel. Bei der Pla­nung habe man ein besonderes Augenmerk auf den Schutz der benachbarten Wohn­gebiete vor Schalleinwir­kungen gelegt. Durch die nun vorliegenden Planungen könne sichergestellt werden, dass zum einen noch größere Ab­stän­de eingehalten werden als gesetzlich vorgegeben sind. Zum anderen werden dem Be­trieb durch so genannte Lärm­kontingente Beschrän­kun­gen auferlegt.

Ökologische Ausgleichsmaßnahmen

Durch verschiedene ökologische Maßnahmen werden Auswirkungen auf Natur und Landschaft ausgeglichen. Auf­grund der Anregungen wurde die Planung insoweit geändert, dass zugunsten der landwirtschaftlichen Bewirt­schaf­tung die Bepflanzung im nördlichen Grenzbereich ein Abstand von zehn Metern zur Grundstücks­grenze einhält. Außerdem wurde der Grünstreifen an der Süd­­westgrenze des Plangebie­tes vergrößert.
Produktionshalle, Verwal­tungs- und Schulungsgebäude sowie der Erprobungsbereich des neuen Vögele Werks wurden so angeordnet, dass die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt wurden. So ist in Rich­tung Gartenstadt, an der Nord- und Ostseite der Ferti­gungshalle ein Gebäuderiegel mit Büros und Sozialräumen vorgelagert. Die repräsentativen Gebäude mit der Vögele-Zentrale und dem Schulungs­zentrum sind in östlicher Rich­tung angeordnet. Die Produkti­onshalle ist 12,5 Meter hoch und besitzt in West-Rich­tung eine Länge von 340 Metern und an der breitesten Stelle eine Nord-Süd-Aus­dehnung von 275 Metern. Zent­rale und So­zialtrakt sind mit 14 Metern Höhe die höchsten Gebäude auf dem Grundstück. Al­le übrigen Gebäude sind rund 12,50 Meter hoch. In der westlichen Ecke des Grundstücks befindet sich ein Be­reich für die Ent­wicklung neuer Modelle von Straßenbau­maschinen, ein Be­reich für die Reparatur von Vor­führmaschi­nen sowie ein Testgelände mit einem Schall­messplatz und einer Teststre­cke. Diese 100 Meter lange Test­strecke dient nach Unter­nehmensangaben ausschließlich der erstmaligen Erpro­bung von Prototypen neu entwickelter Maschinen und wird nur an wenigen Tagen im Jahr genutzt.   ska

Ansprechpartner rund um das Bauvorhaben

Während der Bauar­beiten stehen bei Rück­fragen folgende Ansprechpartner zur Verfü­gung:

  • zum Flächen­nut­zungs- und Be­bau­ungs­plan: Bereich Stadt­pla­nung, Susan­ne Zodet,
    Tele­fon 504-3125
  • zu äußerer Erschlie­ßung und Leitungs­verlegun­gen: Bereich Tiefbau, Bert­hold Best, Telefon 504-6601
  • zum Vorhaben der Joseph Vö­gele AG: Chris­toph Niehaus, Firma Vögele, Telefon 0621/8105274.
*
*
*
*
*
* bookmark at mister wongbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at twitter.netbookmark at linksilo.combookmark at studivz.netbookmark at myspace.combookmark at google.combookmark at stumbleupon.com
*
Druckversion Zur Startseite Eine Seite zurück springen nach oben zum Seitenanfang Zum Inhaltsverzeichnis *
*
*