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neueLu September/Oktober 2008

GML zeigt neue Technik

Tag der offenen Tür im Müllheizkraftwerk am 11. Oktober

Zum Tag der offenen Tür im Müllheizkraft­werk an der Bürger­meister-Grünzweig-Straße lädt die GML Abfallwirtschaftsge­sell­schaft am Samstag, 11. Oktober, 10 bis 18 Uhr, ein.

Neben den Führungen durch die Anlage wird die GML mit zwei Neuerungen aufwarten. So werden die Besucher erstmals Gelegenheit haben, sich in einem extra eingerichteten Informationsraum vor dem Gang durch die Anlage mit deren Technik vertraut zu machen. Mit speziellen Angebo­ten für Kinder und Jugend­liche wird die GML in ihrem Freilandklassenzimmer punkten. Die Experimente und Mit-machaktionen dort werden durch Clown Bruno ergänzt. Beim Tag der offenen Tür kooperiert die GML mit der Um­weltmesse in der Friedrich-Ebert-Halle. Dadurch können die Besucher zu jeder halben Stunde mit einem kostenlosen Shuttlebus zwischen Müllverbrennung und Umweltmesse pendeln. Bei einem gemeinsam ausgeschriebenen Rätsel ist als erster Preis eine attraktive Reise zu gewinnen.
In der Anlage können erstmals auch die neue Rauchgas­rei­nigungslinie sowie die Bau­maßnahmen im Bunkerbereich besichtigt werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit ihrer ersten trockenen Rauch­gasreinigungslinie hatte die GML im vergangenen Jahr umfangreiche Nachrüstmaßnahmen an der zweiten Linie beschlossen. Diese Arbeiten sind nun praktisch abgeschlossen. Hierzu Dr. Wolf-Günther Druckenbrodt, Geschäftsführer der GML: "Alle beteiligten Firmen und Partner haben hervorragend zusammengearbeitet. Dadurch konnten wir das Abfahren einzelner Verbren­nungslinien und die damit verbundenen Ausfallzeiten vermeiden". Die Umstellung der Rauchgasreinigung von Nass- auf Trockenverfahren wurde in zwei Schritten umgesetzt. In der ersten Phase erfolgte ab Ok­tober 2007 der Auf- und Einbau der neuen Komponenten. Im Mai dieses Jahres wurde dann in der zweiten Phase mit dem Anschluss der Kessel an die neue Rauchgasreinigung begonnen. Mit Abschluss der Nachrüstung ist es jetzt besser möglich, alle Kessel nebeneinander zu nutzen, weil alle Verbrennungseinheiten auf alle Rauchgasreinigungsli­nien geschaltet werden können. Dadurch konnte die Entsorgungssicherheit der gesamten Anlage sowie die Emissi­onssituation deutlich verbessert werden. Ergänzend dazu wird auch der Müllbunker erweitert. Damit wird es künftig leichter möglich sein, die angelieferten Haus-, Sperr- und Gewerbeabfälle gut miteinander zu vermischen. Dies ist Voraussetzung, um die Ver­brennungsöfen mit einem konstant heizwertreichen Abfall­gemisch zu beschicken. Darü­ber hinaus bietet das vergrößerte Volumen auch die Mög­lichkeit, Anlieferspitzen durch Bevorratung des Abfalls aufzufangen und Stausituationen für die Anlieferfahrzeuge zu vermeiden.   krupp

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