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Zum Tag der offenen Tür im Müllheizkraftwerk an der Bürgermeister-Grünzweig-Straße lädt die GML Abfallwirtschaftsgesellschaft am Samstag, 11. Oktober, 10 bis 18 Uhr, ein.
Neben den Führungen durch die Anlage wird die GML mit zwei Neuerungen aufwarten. So werden die Besucher erstmals Gelegenheit haben, sich in einem extra eingerichteten Informationsraum vor dem Gang durch die Anlage mit deren Technik vertraut zu machen. Mit speziellen Angeboten für Kinder und Jugendliche wird die GML in ihrem Freilandklassenzimmer punkten. Die Experimente und Mit-machaktionen dort werden durch Clown Bruno ergänzt. Beim Tag der offenen Tür kooperiert die GML mit der Umweltmesse in der Friedrich-Ebert-Halle. Dadurch können die Besucher zu jeder halben Stunde mit einem kostenlosen Shuttlebus zwischen Müllverbrennung und Umweltmesse pendeln. Bei einem gemeinsam ausgeschriebenen Rätsel ist als erster Preis eine attraktive Reise zu gewinnen. In der Anlage können erstmals auch die neue Rauchgasreinigungslinie sowie die Baumaßnahmen im Bunkerbereich besichtigt werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit ihrer ersten trockenen Rauchgasreinigungslinie hatte die GML im vergangenen Jahr umfangreiche Nachrüstmaßnahmen an der zweiten Linie beschlossen. Diese Arbeiten sind nun praktisch abgeschlossen. Hierzu Dr. Wolf-Günther Druckenbrodt, Geschäftsführer der GML: "Alle beteiligten Firmen und Partner haben hervorragend zusammengearbeitet. Dadurch konnten wir das Abfahren einzelner Verbrennungslinien und die damit verbundenen Ausfallzeiten vermeiden". Die Umstellung der Rauchgasreinigung von Nass- auf Trockenverfahren wurde in zwei Schritten umgesetzt. In der ersten Phase erfolgte ab Oktober 2007 der Auf- und Einbau der neuen Komponenten. Im Mai dieses Jahres wurde dann in der zweiten Phase mit dem Anschluss der Kessel an die neue Rauchgasreinigung begonnen. Mit Abschluss der Nachrüstung ist es jetzt besser möglich, alle Kessel nebeneinander zu nutzen, weil alle Verbrennungseinheiten auf alle Rauchgasreinigungslinien geschaltet werden können. Dadurch konnte die Entsorgungssicherheit der gesamten Anlage sowie die Emissionssituation deutlich verbessert werden. Ergänzend dazu wird auch der Müllbunker erweitert. Damit wird es künftig leichter möglich sein, die angelieferten Haus-, Sperr- und Gewerbeabfälle gut miteinander zu vermischen. Dies ist Voraussetzung, um die Verbrennungsöfen mit einem konstant heizwertreichen Abfallgemisch zu beschicken. Darüber hinaus bietet das vergrößerte Volumen auch die Möglichkeit, Anlieferspitzen durch Bevorratung des Abfalls aufzufangen und Stausituationen für die Anlieferfahrzeuge zu vermeiden. krupp
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