Das Wahlrecht für Frauen, das Recht auf Bildung, Erwerbsarbeit und finanzielle Unabhängigkeit – was für viele Mädchen und junge Frauen heute selbstverständlich ist, haben Frauen beim ersten Internationalen Frauentag 1911 eingefordert und erkämpft. Seither wird der Frauentag jedes Jahr am 8. März weltweit begangen, um gleiche Rechte für Frauen einzufordern.

Mit dem Weltgebetstag am 2. März starten in Ludwigshafen die Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 2018. Das Internationale Frauenfest am 24. März markiert den Abschluss eines vielfältigen Programms mit Kundgebungen, Vorträgen und Lesungen, das unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt von Gewerkschaften, Frauenverbänden und Einrichtungen getragen wird.

Mit vier Aktionen liegt einer der Schwerpunkte des Programms auf dem eigentlichen Frauentag am 8. März mit Kundgebung, Infoständen in der Fußgängerzone und einem Vortrag über das Frauenwahlrecht, dessen Einführung in Deutschland sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt.

Die TV-Journalistin und Publizistin Maria von Welser ist am 12. März zu Gast im Heinrich Pesch Haus. Von Welser, Komiteemitglied von Unicef Deutschland, berichtet unter dem Titel "Kein Schutz – nirgends. Frauen und Kinder auf der Flucht" über ihre Reise in Krisengebiete und Flüchtlingscamps. Eine Diskussion schließt sich an. Der Vortrag wird organisiert von den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Rhein-Pfalz-Kreises sowie vom Heinrich Pesch Haus.

Am Programm zum Frauentag beteiligen sich die Frauen der christlichen Kirchen, Kultur Rhein-Neckar, der Arbeitskreis Mädchenarbeit der Jugendförderung, Frau und Kultur Ludwigshafen-Mannheim, die Volkshochschule, die Frauengruppe Courage, Wildwasser und Notruf, die Frauengruppe des DGB Vorder- und Südpfalz, Stadtmuseum und Wilhelm-Hack-Museum, der Internationale Frauentreff und die Abteilung Integration und Migration der Stadt