Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen findet in Ludwigshafen am Freitag, 24. November 2017, von 9 bis 12 Uhr im Rathaus in Ludwigshafen eine Fachtagung zum Thema "Handlungsmöglichkeiten und Grenzen in der Arbeit mit geflüchteten Frauen und Kindern" statt.

Organisiert wird die Fachtagung vom Arbeitskreis Gewalt gegen Frauen Ludwigshafen, der Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen, dem Rat für Kriminalitätsverhütung, der Interventionsstelle gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen und Stalking (IST), dem Frauenhaus Ludwigshafen e.V. und dem Internationalen Frauentreff der Stadt Ludwigshafen. Die Fachtagung richtet sich insbesondere an haupt- und ehrenamtlich Tätige, für die gute Rahmenbedingungen in ihrer Arbeit eine wichtige Grundlage darstellen.

Die Tagung startet mit einem Vortrag und anschließender Diskussion zum Thema "Gewalt in engen sozialen Beziehungen - Handlungsmöglichkeiten und Grenzen für ehren- und hauptamtlich Aktive in der Arbeit mit geflüchteten Frauen und Kindern". Den Vortrag hält Petra Wolf vom Verein Frauen helfen Frauen e.V., Bad Kreuznach. Danach stellen Dr. Tobias Vahlpahl, Projektleiter Mimi-Delta, Mannheim, und Heba Bankasli, Mediatorin für Gesundheits- und Gewaltprävention, MiMi, das Projekt "MiMi – Gewaltprävention mit Migrantinnen für Migrantinnen" vor.

Im Anschluss an die Fachtagung werden um 11.55 Uhr, also fünf vor zwölf, am Rathaus der Stadt Ludwigshafen die Fahnen "Frei Leben ohne Gewalt" von Terre des Femmes gehisst, um sichtbar ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Grußworte bei der Fahnenaktion sprechen Bürgermeister Wolfgang van Vliet, Vorsitzender des Rates für Kriminalitätsverhütung Ludwigshafen, Barbara Kohlstruck, Dekanin des protestantischen Kirchenbezirks Ludwigshafen, und Gudrun Brendel-Utzinger, Vorsitzende des Vereins Frauenhaus Ludwigshafen e.V. sowie Vertreterinnen von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V.. Der Arbeitskreis Gewalt gegen Frauen Ludwigshafen wird mit einem Infostand vertreten sein.

Der Internationale Gedenktag erinnert an die Schwestern Mirabal, die in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst entführt und nach monatelanger Folter und Vergewaltigung am 25. November 1960 ermordet wurden und wird jährlich begangen.

Anmeldungen zum Fachtag sind bis 17. November 2017 bei der Gleichstellungsstelle möglich.