Auch im Jahr 2018 beteiligt sich Ludwigshafen wieder am Europäischen Filmfestival der Generationen. Am 22., 24. und 26. Oktober 2018 zeigt die Abteilung Seniorenförderung der Stadt Ludwigshafen gemeinsam mit dem Seniorenrat wieder Filme im Stadtratssaal. Der Eintritt ist frei. Im Comeniuszentrum in Oggersheim zeigen das Soziale Stadt Büro Oggersheim West und der Förderverein Comenius-Nachbarschaftszentrum fünf Filme.

Die Filme im Stadtratssaal beginnen jeweils um 15 Uhr. Zuvor gibt es ab 14.30 Uhr einen Sektumtrunk. Für jede Vorführung gibt es einen Filmpaten oder eine Filmpatin, mit denen die Besucherinnen und Besucher im Anschluss an den jeweiligen Film noch über die Inhalte diskutieren können.

Dieses bunte Deutschland

  • 19. Oktober
  • 18.30 Uhr
  • Comeniuszentrum
  • Film: Dieses bunte Deutschland (Deutschland, 2017)
  • Filmpaten: Hannele Jalonen (Integrationsbeauftragte), Marianne Speck (Respekt: Menschen!), Walter Scülfort

Ein Jahr lang haben Filmteams vier Geflüchtete an unterschiedlichen Orten in Deutschland begleitet: eine junge Syrerin, einen 17-jährigen Afghanen, einen ehemals erfolgreichen Geschäftsmann aus Syrien und eine junge Tschetschenin. Dabei geht es um die Themen: Migration und Integration, Daseinsvorsorge in der Kommune, Dialog der Kulturen, Dialog der Generationen.

Young@Heart

  • 20. Oktober
  • 16 Uhr
  • Comeniuszentrum
  • Film: Young@Heart (USA, 2007)
  • Filmpatinnen: Martina Storch, Julia Ackermann (Chor "Heavensgate")

Eine Dokumentation über einen Seniorenchor aus Massachusetts mit etwa 30 Männern und Frauen im Alter von über 75 Jahren, die mit einem Repertoire aus Punk-, Soul- und Rocksongs begeistern. Bei diesem, auch für Jugendliche sehenswerten Film, geht es mit einem differenzierten Altersbild um Musik und Kreativität im Alter und die damit verbundenen Entwicklungsgewinne, die soziale Teilhabe durch diese Schicksalsgemeinschaft.

Für immer Dein

Der kanadische Streifen "Für immer Dein" wird am 22. Oktober 2018 im Stadtratssaal gezeigt.
  • 22. Oktober 2018
  • Film: Für immer Dein (Kanada, 2013)
  • Stadtratssaal
  • Filmpatin: Susanne Herbel-Hilgert (Stellvertretende Geschäftsführerin der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz)

Craig und Irene Morrison, beide über 80 Jahre alt, sind seit über sechs Jahrzehnten glücklich verheiratet. Sie haben sieben Kinder großgezogen und eine Farm im ländlichen Ontario bewirtschaftet, die sie bis heute noch führen. Doch als Craig bemerkt, dass Irenes geistige und körperliche Beschwerden zunehmen und ihre "Glückssträhne" enden könnte, beschließt er, in Eigenregie ein kleines, bedarfsgerechtes Häuschen auf deren Grundstück zu bauen. Er will seiner Frau damit ein letztes großes Geschenk machen und sieht in diesem ehrgeizigen Plan seine ganze Lebensaufgabe. Allerdings hat er nicht mit den Widrigkeiten der Bauaufsichtsbehörde gerechnet und auch nicht mit dem Unverständnis seiner Kinder, die sich für ihre Mutter eine konventionelle Pflege wünschen. Ein berührender Liebesfilm über zwei Menschen, die auch im Alter das Recht auf Selbstbestimmung einfordern.

Foto: Koch Films

Heute bin ich blond

  • 23. Oktober
  • 10.45 Uhr
  • Comeniuszentrum
  • Film: Heute bin ich blond (Deutschland, 2013)
  • Filmpatin: Aicha Hamoud Gogollok (Selbsthilfegruppe Frauen nach Krebs)

Eine junge, lebenslustige Studentin kämpft selbstbewusst und mit Perücken gegen die Diagnose Krebs. Ein emotional bewegender Film, der auf einer autobiographischen Geschichte beruht.

Song for Marion

Die Musik spielt die Hauptrolle in "Song for Marion".
  • 24. Oktober 2018
  • Stadtratssaal
  • Film: Song for Marion (Großbritannien, 2013)
  • Filmpate: Wilfried Trierweiler-Amberger (Musiktherapeut und Diplom-Pädagoge im Kinderzentrum Ludwigshafen)

Der 72-jährige Arthur ist ein eigenwilliger, verschlossener alter Mann. Seine sterbenskranke Frau Marion ist der einzige Mensch, dem er vertraut, während er sich mit seinem erwachsenen Sohn James unentwegt streitet. Marion ist Mitglied in einem christlichen Chor, der neben traditionellen Liedern auch mal Rock-Nummern einstudiert. Obwohl Arthur keinerlei Verständnis für dieses Hobby aufbringen kann, sieht er anerkennend, wie das Singen in Gemeinschaft seiner Frau guttut. Als Marion stirbt, versucht die charmante Chorleiterin Elizabeth Arthur aus seiner Einsamkeit zu locken. Widerwillig lässt er sich auf das Experiment ein, im Chor mitzusingen und für einen Musikwettbewerb zu proben.

Foto: Universum Film

Monsieur Pierre geht online

Unter anderem mit der Digitalisierung beschäftigt sich "Monsieur Pierre geht online".
  • 26. Oktober 2018
  • Stadtratssaal
  • Film: Monsieur Pierre geht online (Frankreich, 2016)
  • Filmpate: Hans-Uwe Daumann (Stellvertretender Geschäftsführer medien+bildung.com gGmbH - Lernwerkstatt Rheinland-Pfalz)

Pierre ist ein einsamer Witwer, der sich in seiner Pariser Wohnung zurückgezogen hat und mit privaten Filmaufnahmen seiner verstorbenen Frau nachtrauert. Tochter Sylvie will, dass sich ihr Vater der Welt wieder öffnet und schenkt ihm einen Computer mit Internetanschluss. Als Lehrer engagiert sie Alex, den erfolglosen Autor und neuen Freund ihrer Tochter Juliette. Nur widerwillig lässt sich der alte Griesgram auf den jungen, unmotivierten Lehrer und die digitale Welt ein. Doch als Pierre die neuen Möglichkeiten des Internet-Datings entdeckt, ist sein Lebenswillen wieder entfacht. Unter dem Pseudonym des jungen Alex und dank seiner verbalen Fähigkeiten gewinnt er das Interesse der jungen Flora aus Brüssel. Als es zum Treffen kommen soll, überredet er Alex, ihn zu vertreten. Es beginnt ein turbulentes, amouröses Verwechslungsspiel zwischen den Geschlechtern und den Generationen.

Foto: Neue Visionen Filmverleih

Family Business

  • 26. Oktober
  • 18.30 Uhr
  • Comeniuszentrum
  • Film: Family Business (Deutschland, 2015)
  • Filmpatinnen: Larissa Bogacheva, Claudia Müller-Schmidt (Pflegestützpunkt Oggersheim)

Es geht um die zwei Leben einer polnischen Pflegemigrantin. Diskret und ungeschminkt wird über ein Jahr lang eine polnisch-deutsche Zweckgemeinschaft begleitet, die durch ökonomische Notwendigkeiten aufeinander angewiesen ist. Die Dokumentation thematisiert generell die häusliche Pflege, den interkulturellen Dialog und berührt dabei auch das Thema der kommunalen Daseinsvorsorge.

Ziemlich beste Freunde

  • 27. Oktober
  • 16 Uhr
  • Comeniuszentrum
  • Film: Ziemlich beste Freunde (Frankreich, 2011)
  • Filmpatin: Olivia Gerstner-Celik (Kinderzentrum)

Der Film handelt von Respekt und Würde in der Pflege, Freundschaft und Ressourcen-orientiertes Altern. Gegen jede Vernunft engagiert ein reicher Aristokrat einen jungen Mann, der gerade aus dem Knast kommt, als Pfleger. Der Film über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen zu Pflegendem und Pfleger basiert auf einer authentischen Geschichte und wurde international zu einem Publikumsrenner.