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Allgemeine Beratung

Seniorenförderung der Stadt Ludwigshafen

Zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für Senioren und ihre Angehörigen

Die Zentrale Anlauf- und Beratungsstelle der Seniorenförderung berät in allen persönlichen und finanziellen Angelegenheiten, bei Wohnungsangelegenheiten, bei Fragen zur Alltagsbewältigung, Heimaufnahme und Betreuung sowie bei Fragen zu Aktivität, Freizeit-, Erholungs- und Bildungsangeboten. Bei Bedarf werden Kontakte zu anderen Beratungsstellen vermittelt.

  • Auskunft:
    Theresa Lee,
    Europaplatz 1 (Stadthaus Nord)
    Tel. 0621/504-2741
    Sprechzeiten:
    Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag:8.30 Uhr bis 12 Uhr und nach Vereinbarung

Pflegestützpunkte

Die Pflegestützpunkte sind ortsnahe Anlaufstellen mit der Aufgabe, hilfe- und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige zu beraten und zu unterstützen. Die Pflegestützpunkte helfen bei allen Fragen und Problemen, die das „Älter werden“ und die Hilfe- und Pflegebedürftigkeit mit sich bringen. Die Stellen sind mit erfahrenen Fachkräften besetzt. Die Beratung ist neutral, kostenlos und erfolgt bei Bedarf auch im Rahmen eines Hausbesuchs. Die Pflegestützpunkte informieren über alle ambulanten Unterstützungsmöglichkeiten, damit der Hilfebedürftige trotz Alter, Krankheit oder Behinderung so lange wie möglich dort leben kann, wo er zu Hause ist. Des Weiteren geben sie Auskunft über teilstationäre und stationäre Einrichtungen und leisten bei Bedarf Unterstützung bei der Heimplatzsuche oder bei der Erledigung von Formalitäten und Anträgen. Sie informieren über Finanzierungsmöglichkeiten, vermitteln Einsätze der Nachbarschaftshilfe und entlastende Angebote speziell für pflegende Angehörige.

Die Träger dieser Pflegestützpunkte sind das Sozialministerium Rheinland-Pfalz, die Stadt Ludwigshafen, Kranken- und Pflegekassen in Rheinland-Pfalz (AOK, BARMER GEK, BKK, DAK, HEK, IKK Südwest, KKH-Allianz, Knappschaft, LKK, TK) in Kooperation mit den Sozialstationen CuraBeierlein, ökumenische Sozialstation Ludwigshafen e.V. Region Nord/Südwest und Oggersheim-Ruchheim und der Sozialstation des Deutschen Roten Kreuzes.

Die Pflegestützpunkte in Ludwigshafen sind bestimmten Stadtteilen zugeordnet:

  • Pflegestützpunkt Mundenheim/Gartenstadt/Maudach/Rheingönheim
    Weinbietstraße 36
    Gabriele Freitag
    Tel. 0621 / 57 24 01 76
    E-Mail-Kontakt: Gabriele Freitag
    Heidi Kieslich
    Tel. 0621 / 57 24 04 03
    E-Mail-Kontakt: Heidi Kieslich
    Fax 0621 / 57 24 04 70
  • Pflegestützpunkt Nord/Friesenheim/West
    Rohrlachstraße 68
    Monika Kunisch
    Tel. 0621 / 59 29 72 41
    E-Mail-Kontakt: Monika Kunisch
    Simone Scheer
    Tel. 0621 / 59 14 69 66
    E-Mail-Kontakt: Simone Scheer
    Fax: 0621/68 56 75 82
  • Pflegestützpunkt Oggersheim/Ruchheim
    Schillerplatz 5, Oggersheim
    Claudia Müller-Schmitt
    Tel. 0621 / 68 03 99
    E-Mail-Kontakt: Claudia Müller-Schmitt
    Elisabeth Kluge
    Tel. 0621/68 03 99
    E-Mail-Kontakt: Elisabeth Kluge
  • Pflegestützpunkt Mitte/Süd
    Richard-Dehmel-Straße 2
    Uta Drumm-Januszik
    Tel. 0621 / 566 91 63
    E-Mail-Kontakt: Uta Drumm-Januszik
    Andrea Gauglitz
    Tel. 0621 / 58 79 02 82
    E-Mail-Kontakt: Andrea Gauglitz
    Fax 0621 / 58 79 02 80
  • Pflegestützpunkt Oppau/Edigheim/Pfingstweide
    Edigheimer Straße 45
    Ansprechpartnerinnen:
    Maria Skiendziel
    Telefon 0621/65 71 640
    E-Mail Kontakt: Maria Skiendziel
    Simone Scheer
    Telefon 0621/65 71 644
    E-Mail Kontakt: Simone Scheer
    Fax: 0621/65 71 645

Sonstige Beratung

  • Beratungs- und Koordinierungsstelle Häusliche Versorgung von Migranten
    Jakob-Binder-Straße 13, Nord
    Ansprechpartnerin:
    Susanne Motallebi
    Telefon 0621/54 01 469,
    E-Mail Kontakt: Beeratungs- und Koordinierungsstelle Häusliche Versorgung von Migranten
    Fax: 0621/54 01 470
    Die Beratungs- und Koordinierungsstelle mit der Schwerpunktaufgabe „Entwicklung und Stärkung von Netzwerken zur Verbesserung der pflegerischen Versorgung von Migrantinnen und Migranten im häuslichen Umfeld“ wurde für kranke, behinderte und pflegebedürftige Menschen mit Migrationshintergrund, deren Angehörige und involvierte Dienste eingerichtet. Sie berät und informiert Menschen mit Migrationshintergrund über ambulante, teilstationäre und stationäre Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten. Sie koordiniert und leitet weiter. Die Beratungs- und Koordinierungsstelle vernetzt involvierteEinrichtungen miteinander und organisiert Fortbildungsveranstaltungen für Pflegefachkräfte.
  • Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst
    Der Wunsch vieler Menschen ist es, in vertrauter Umgebung ihre letzte Lebenszeit in Würde leben zu können, möglichst ohne Schmerzen und begleitet von Menschen, die ihnen gut tun. Dies zu ermöglichen, ist das Anliegen der Ambulanten Hospizhilfe. In der Palliativmedizin (Symptomlinderung) sind erfahrene Krankenschwestern und ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen in Ludwigshafen tätig. Sie arbeiten mit Hausärzten, Schmerztherapeuten, Sozialstationen und anderen Diensten zusammen und erbringen ihren Dienst kostenfrei. Der Ambulante Hospiz und Palliativ-Beratungsdienst bietet auch eine Trauerbegleitung durch die ausgebildete Trauerbegleiterin Sigrid Schäfer an. Im Trauercafé „Leuchtturm“, in Einzelgesprächen oder in einer Trauergruppe besteht für Trauernde die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen ihren Verlust zu betrauern und zu verarbeiten.
    Informationen hierzu erfolgen unter der unten angegebenen
    Telefonnummer.
    Ansprechpartnerinnen:
    Loni Bachmann, Barbara Haas und Sonja Birkenmayer,
    Salzburger Straße 14
    Tel. 0621/57 25 047
    Bürozeiten: Montag bis Freitag 8.30 Uhr bis 11 Uhr
  • Sozialpsychiatrischer Dienst bei der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis
    Europaplatz 5, 2. OG
    Im höheren Alter kann sich ein Mensch durch eine Krankheit (zum Beispiel Demenz oder Depression) so stark psychisch verändern, dass die Angehörigen dringend Hilfe und Beratung benötigen. In solchen Fällen berät der Sozialpsychiatrische Dienst des Rhein-Pfalz-Kreises fachkundig auch Ludwigshafener Bürger. Die Mitarbeiterinnen beraten und helfen auch bei anderen psychischen Erkrankungen, Behinderungen, Suchtkrankheiten sowie bei Gefährdung des alten Menschen auf Grund seiner Krankheit.
    Ansprechpartnerinnen:
    Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis
    Europaplatz 5
    67063 Ludwigshafen
    für die Ludwigshafener Stadtteile:
    Edigheim, Pfingstweide: Margot Jackwerth, Tel. 0621/5909-224
    Friesenheim, Süd: Vera Nickola, Tel. 0621/5909-208
    Gartenstadt, Maudach, Mundenheim, Rheingönheim: Isolde Kuhn, Tel. 0621/5909-207
    Mitte, Nord-Hemshof: Christiane Krischke, Tel. 0621-5909-279
    Oggersheim, Oppau, Ruchheim, West: Elke Werner, Tel. 0621/5909-282
    Sprechzeiten: nach telefonischer Vereinbarung.

Soziale Dienste der Krankenhäuser

Wer sich gerade in einem Krankenhaus befindet und Rat und Hilfe benötigt, um krankheitsbedingte Schwierigkeiten zu überwinden, kann sich an den Sozialen Dienst des jeweiligen Krankenhauses wenden.

  • Sozialer Dienst des Klinikums Ludwigshafen
    Tel. 0621/503-0 oder Nachfrage auf den Stationen
    Sprechzeiten nach Vereinbarung
    Internet: www.klilu.de
  • Sozialer Dienst des St. Marienkrankenhauses
    Tel. 0621/5501-2211 oder -2732
    Sprechzeiten:
    Montag: 9 Uhr bis 10 Uhr
    Dienstag: 14 Uhr bis 15 Uhr
    Donnerstag: 9 Uhr bis 10 Uhr und 16 Uhr bis 18 Uhr
    Internet: www.st-marienkrankenhaus.de
  • Sozialer Dienst des Krankenhauses "Zum Guten Hirten"
    Tel. 0621/6819-214
    Sprechzeiten: Dienstag und Donnerstag: 8.30 Uhr bis 12 Uhr und nach Vereinbarung.
    Internet: www.guterhirte-ludwigshafen.de
  • Sozialer Dienst der Unfallklinik
    Tel. 0621/6810-2324 oder -2849
    Sprechzeiten: Montag: 10.30 Uhr bis 12 Uhr und Mittwoch von 9 Uhr bis 11 Uhr.
    Internet: www.bgu-ludwigshafen.de

Beratung bei Verbänden und Gesellschaften der freien Wohlfahrtspflege und Selbsthilfegruppen

  • Arbeiterwohlfahrt Stadtkreisverband Ludwigshafen
    Maxstraße 65
    Tel. 0621/52 92 107
    Sprechzeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 10 Uhr bis 12 Uhr,
    Montag, Dienstag und Donnerstag 14.30 Uhr bis 16 Uhr
  • Caritas-Zentrum Ludwigshafen
    Kaiser-Wilhelm-Straße 41
    Tel. 0621/598020
    Sprechzeiten: Montag bis Freitag: 9 Uhr bis 11 Uhr,
    Montag, Dienstag und Donnerstag: 14:30 bis 16 Uhr
  • Haus der Diakonie 
    Falkenstraße 19
    Tel. 0621/520440
    Sprechzeiten: Montag bis Freitag: 9 Uhr bis 12 Uhr
    Donnerstag:14 Uhr bis 16 Uhr
  • Freireligiöser Wohlfahrtsverband
    Wörthstraße 6a (Johannes-Ronge-Haus)
    Tel. 0621/512582
    Sprechzeiten nach Vereinbarung.
  • Sozialverband Deutschland
    Wörthstraße 6 a
    Tel. 0621/515097
    Sprechzeiten: Freitag: 8 Uhr bis 12 Uhr
  • Sozialverband VdK, Kreisverband LU
    Theaterplatz 6
    Tel. 0621/568893
    Sprechzeiten: Dienstag: 7 bis 17 Uhr
    Freitags geschlossen
    Telefonische Beratung: Montag, Mittwoch und Donnerstag: 9 Uhr bis 12 Uhr
    Internet: www.vdk.de/kv-ludwigshafen
  • Deutsche Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz, Beratung für Tumorkranke und Angehörige
    Ludwigstraße 65
    Tel. 0621/578572
    Sprechzeiten: Montag bis Freitag: 9 Uhr bis 13 Uhr und nach Vereinbarung.
  • Alzheimer Gesellschaft Landesverband Rheinland-Pfalz
    Mundenheimer Straße 239
    Tel. 0621/569860

Selbsthilfegruppen

Derzeit sind rund 60 Selbsthilfegruppen aus Ludwigshafen und der Vorderpfalz dem Verein "Kiss Pfalz e.V." mit Hauptsitz in edesheim angeschlossen. Anliegen des Vereins ist es ist, den Bürgern bei der Suche nach Selbsthilfegruppen behilflich zu sein, sie an die richtigen Stellen weiterzuleiten, sowie der Erfahrungsaustausch unter den Gruppen.

Auskunft für Betroffene zur Weitervermittlung an die Selbsthilfegruppen im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis
Dörrhorststraße 36
Tel. 0621/5909-711 (donnerstags von 14 Uhr bis 17 Uhr)

weitere Informationen:
KISS Pfalz selbsthilfetreff Pfalz e.V.
Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfe
Speyerer Straße 10
67483 Edesheim
Tel. 06323/98 99 24
Fax 06323/70 40 75 0

Beratung bei speziellen Fragen

  • Rentenberatung
    Die Rente als Altersversicherung hat für jeden Bürger große Bedeutung.
    Auskünfte
    über Rentenprobleme erhalten Sie bei der Sparte Bürgerservice und Sozialversicherungswesen im Rathaus
    Tel. 0621/504-2445, -2447, -2448 und -3035
    Dienstleistung: Sozialversicherungsrechtliche Angelegenheiten - Rentenanträge

    Sprechzeiten:
    Montag bis Freitag: 8 Uhr bis 12 Uhr und Donnerstag von 14 Uhr bis 18 Uhr (nur für Berufstätige)
  • Mieterberatung des Mietervereins e.V.
    Gräfenaustraße 4 a
    Tel. 0621/5929670
    Der Mieterverein beantwortet Fragen zu Kündigung, Mieterhöhung oder anderen mit der Wohnung im Zusammenhang stehenden Problemen.
    Internet: www.mieterverein-lu.de

    Sprechzeiten:
    Montag, Dienstag und Mittwoch: 9 Uhr bis 11 Uhr
    Donnerstag: 16 Uhr bis 18:30 Uhr
    Freitag: 9 Uhr bis 11 Uhr
    Terminvereinbarung erwünscht
  • Verbraucherberatung
    Bahnhofstraße 1
    Tel. 0621/51 21 45

    Sprechzeiten:
    Montag und Mittwoch:10 Uhr bis 15 Uhr
    Donnerstag: 10 Uhr bis 13 Uhr und 14 Uhr bis 18 Uhr.
  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD)
    In Trägerschaft der Ver Verbaucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
    - Beratungsstelle Ludwigshafen -
    Kostenlose, unabhängige und vertrauliche Beratung und Information zu Leistungen der Krankenkassen, Zuzahlungen bei medizinischen Leistungen und Medikamenten, Nebenwirkungen, vermuteten Behandlungsfehlern, Patientenverfügungen sowie sonstigen Fragen der Gesundheit
    Kontakt:
    Bahnhofstraße 1
    Tel. 0621/9650
    Internet: www.upd-online.de
  • Schuldnerberatung
    Stadthaus Nord, Europaplatz 1, Zimmer 33/34
    Tel. 0621/504-2659 oder -2645
    Bürger, die ihren Zahlungspflichten nicht mehr nachkommen können, erhalten umfassende Beratung und praktische Hilfe zur Lösung ihrer finanziellen Probleme.

    Sprechzeiten: Beratung nach Vereinbarung
  • Betreuung nach dem Betreuungsrecht
    Wer seine eigenen Angelegenheiten aufgrund des hohen Alters, einer psychischen Erkrankung oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht mehr ganz oder teilweise regeln kann, findet Hilfestellung und Vertretung im Rahmen der gesetzlichen Betreuung. Beratung und Information werden durch die Betreuungsbehörde und die Betreuungsvereine angeboten. Eine besondere Bedeutung wird auch der Information über vorbeugende Maßnahmen wie Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht beigemessen. Durch die Vorsorgevollmacht besteht die Möglichkeit, Personen seines Vertrauens in der Form zu bevollmächtigen, dass die gesetzliche Betreuung nicht notwendig wird. Für detaillierte Informationen stehen folgende Ansprechpartner der in Ludwigshafen existierenden Betreuungsvereine zur Verfügung:

    Klaus Kühner
    Leiter der Betreuungsbehörde
    Europaplatz 1
    Stadthaus Nord
    Tel. 0621/504-2715

    Werner Käfer
    Kommunaler Betreuungsverein Ludwigshafen am Rhein e.V.
    Stadthaus Nord, Europaplatz 1
    Tel. 0621/504-2643

    Michael Batzler
    AWO Betreuungsverein e.V.
    Maxstraße 65
    Tel. 0621/5299318

    Martin Schoeneberger
    SKFM Betreuungsverein Ludwigshafen e.V.
    Kaiser-Wilhelm-Straße 60
    Tel. 0621/5916231

    Sabine Kehl/Ute Schweinfurth
    Lebenshilfe Betreuungsverein
    Frankenthal / Ludwigshafen e. V.
    Rheihorststraße 38,
    Tel. 0621/67123-62 oder -63

    Ralf Sattler
    Betreuungsverein des Diakonischen Werkes
    Falkenstraße 19
    Tel. 0621/5207947

    Petra Maier
    Betreuungsverein der Johanniter-Unfallhilfe
    Sternstraße 195
    Tel. 0621/6352653
  • Opferberatung im Polizeipräsidium
    Bismarckstraße 116
    Tel. 0621/963-2510
    Die Opferberatung der Polizei klärt auf, welche Hilfestellungen es gibt, wenn jemand Opfer einer Straftat wurde.
    Internet: www.polizei-propk.de

    Sprechzeiten: nach Vereinbarung.
  • Telefonseelsorge Mannheim/Ludwigshafen
    Tel. 0800/111 01 11 und 0800/111 02 22
    Einen Ausweg aus schwierigen Situationen kann die Telefonseelsorge bieten. An sie kann sich zu jeder Zeit jeder wenden, denn die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr besetzt. Die oben genannten Telefonnummern sind gebührenfrei.
  • Kostenlose Rechtsberatung
    Auskunft und Rat in Rechtsfragen zu erteilen, ist in erster Linie Aufgabe der Rechtsanwälte. Beratungshilfe, die in Form einer sofortigen Auskunftserteilung, eines Hinweises auf andere Möglichkeiten der Hilfe oder in der Aufnahme eines Antrags in gerichtlichen Verfahren, nicht jedoch in einer Verhaltensempfehlung besteht, erteilt auch die Beratungsstelle des Amtsgerichts. Telefonisch werden grundsätzlich keine Rechtsauskünfte erteilt, hierzu ist eine persönliche Vorsprache beim Amtgericht notwendig. Besteht darüber hinaus ein Beratungsbedürfnis durch einen Rechtsanwalt, erteilt die Beratungshilfestelle auf Antrag einen Berechtigungsschein, wenn die entsprechenden persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse vorliegen und der Gegenstand der Rechtsberatung und gegebenenfalls der außergerichtlichen Vertretung den Bestimmungen des Beratungshilfegesetzes entspricht. Zur Antragstellung sind Belege über Einkünfte und Verbindlichkeiten mitzubringen. Wird auf den Antrag hin ein Berechtigungsschein erteilt, kann damit ein Rechtsanwalt eigener Wahl aufgesucht werden, an den ein Betrag von 10 Euro zu zahlen ist. Die Beratungshilfe wird beantragt beim:
    Amtsgericht Ludwigshafen
    (Beratungshilfestelle)
    Wittelsbachstraße 10
    Tel. 0621/5616-345
    Sprechzeiten:
    Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr
    Termine werden nicht vergeben.
  • Anwaltliche Beratungsstelle im Haus des Jugendrechts
    Berliner Straße 52
    jeden Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
    Internet: www.justiz.rlp.de
  • Prozesskostenhilfe
    Die Prozesskostenhilfe soll jedermann ermöglichen, sein Recht vor den Gerichten zu suchen oder zu verteidigen. Wem Prozesskostenhilfe bewilligt wird, muss keine Vorschüsse auf die Prozesskosten zahlen. Dazu gehören die Gerichtskosten und die Anwaltskosten. Die Bewilligung der Prozesskostenhilfe setzt zweierlei voraus:
    1. Die Partei kann die Kosten der Prozessführung nach ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht, nur zum Teil oder nur in Raten aufbringen.
    2. Die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung muss hinreichende Aussicht auf Erfolg bieten und nicht mutwillig erscheinen.
    Den Antrag auf Prozesskostenhilfe stellt man bei der jeweiligen zuständigen Abteilung des Amtsgerichts oder durch einen Rechtsanwalt.
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