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Ein Pflegekind aufnehmen heißt, sich auf ein besonders empfindsames Beziehungsgeflecht einzulassen, das sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen erfordert. Es liegt eine besondere Herausforderung in einer solchen Entscheidung und das LuZiE will alles dafür tun, Pflegeeltern darin zu unterstützen. Dazu wurden neben den ausführlichen Gesprächen mit dem Pflegekinderdienst die verschiedensten Angebote speziell für Pflegeeltern entwickelt, zu denen regelmäßig eingeladen wird. Insbesondere die Fort- und Weiterbildungsangebote für Pflegeeltern bei der Familienbildung im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen haben dabei eine besondere Bedeutung.
Im Kinder- und Jugendhilfegesetz wird zwischen zeitlich befristeten und auf Dauer angelegten Hilfen unterschieden. Mit welcher Zielrichtung ein Kind bei in einer Pflegefamilie betreut werden kann, ist einerseits Entscheidung der Pflegefamilie – andererseits wird dies im Rahmen des Hilfeplanverfahrens im Jugendamt geklärt. In der Regel werden passende Pflegeeltern für ein bestimmtes Kind gesucht. Für einen erfolgreichen Verlauf der Hilfe ist es ganz entscheidend, dass die Vorstellungen der Pflegefamilie mit den Bedürfnissen des Kindes zusammenpassen. In einer umfassenden Broschüre haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die wichtigen Informationen für Pflegeeltern zusammengetragen. Die Broschüre steht als pdf-Dokument zum Download bereit.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von LuZiE haben eine Liste mit Literaturhinweisen rund um das Thema Pflegkinder erstellt:
Für Kinder:- Braun, Gisela / Wolters, Dorothee: „Das große und das kleine Nein“, Mülheim, 1991
- Mebes, Marion / Sandrock, Lydia: „Kein Küßchen auf Kommando“, Berlin, 1991
- Korschunow, Irina: „Der Findefuchs. Wie der kleine Fuchs seine Mutter bekam“, München, 1982
- Kühl, Katharina: „Eine Schwester für Christine“, München, 1985
- Stamer-Brandt: „ Wut-Weg-Spiele“ , Christophorus-Verlag
- Wielicki, S.: „ Der kleine aus-dem-Nest-Faller“, Kirchturmverlag, 2000
- Wikland, Ilon / Schwartz, Malene: „Wie Tine ihre Eltern bekam“, Ravensburg, 1982
Für Erwachsene:- Aust-Claus, Elisabeth / Hammer, Petra-Marina: „Das ADS-Buch“, 1999
- Bettelheim , B.: „Liebe allein genügt nicht. Die Erziehung emotional gestörter Kinder“, Stuttgart, 1990
- Bundesverband der Pflege- und Adoptiveltern e.V. (Hg): „Handbuch für Pflege- und Adoptiveltern“, Idstein, 1993
- Bundesverband der Pflege- und Adoptiveltern e.V. (Hg): „Wieder zu den Eltern. Über die Herausnahme von Kindern aus der Dauerpflege“, Idstein, 1998
- Gintzel, Ullrich (Hg): „Erziehung in Pflegefamilien“, Münster, 1996
- Häußler, I.: „Kein Kind zum Vorzeigen?“, Reinbek, 1980
- Hobday / Ollier: „Helfende Spiele, kreative Lebens- und Konfliktberatung von Kindern und Jugendlichen“, Weinheim, 2001
- Keyserlingk, Linde von: „Neue Wurzeln für kleine Menschen. Von Trennungen und Neuanfängen“, Freiburg, 1998
- Kowalczyk, Charly: „Mama und Papa sind meine richtigen Eltern. Pflege- und Adoptivkinder erzählen ihre eigene Geschichte“, Idstein, 2000
- Oberloskamp, Helga: „Wir werden Adoptiv- oder Pflegeeltern. Erfahrungen, Folgen, Vermittlungsverfahren“, München, 2000
- Rogge, J.-U.: „Kinder brauchen Grenzen“, Reinbek, 2001
- Ryan, T. / Walker, R.: „Wo gehöre ich hin? Biographiearbeit mit Kindern und Jugendlichen“, Weinheim, Basel, 2003
- Stiftung Zum Wohl des Pflegekindes (Hg): „1. Jahrbuch des Pflegekinderwesens. Schwerpunktthema: Traumatisietre Kinder“, Idstein, 2002
- Stiftung zum Wohl des Pflegekindes (Hg): „3. Jahrbuch des Pflegekinderwesens. Kontakte zwischen Pflegekind und Herkunftsfamilie“, Idstein, 2004
- Stolte-Friedrichs, Angelika: „Zwischen zwei Familien?“, Münster, 1995
- Walter, Ursula: „Mein wildes, liebes Teufelchen. Hinweise für den Umgang mit hyperaktiven Kindern“, Berlin, 1992
- Wiemann, Irmela: „Pflege- und Adoptivkinder. Familienbeispiele, Informationen, Konfliktlösungen“, Reinbek, 1991
- Wiemann, Irmela: „Ratgeber Pflegekinder. Erfahrungen, Hilfen, Perspektiven“, Reinbek, 2001
- Wiemann, Irmela: „Wieviel Wahrheit braucht mein Kind“, Reinbek, 2001
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