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Reihe "Integration macht Schule"
Diese Fortbildungsreihe zu Fragen schulischer Integration richtet sich vornehmlich an Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter und -sozialarbeiterinnen und außerschulische Akteure der Jugend- und Elternarbeit.
Integration macht Schule III "Medien bilden Chancen"
Mittwoch, 18. März 2009
Medien bergen Chancen und Risiken. Ob Computer, Multimediahandy oder TV: Der Mensch reagiert auf Bilder und die mittransportierten Informationen. Eine nachträgliche Korrektur solcher "Bilder im Kopf" ist oft ein langwieriger Prozess. Emotionen sind im Spiel. Kinder und Jugendliche lernen heute früh den praktischen Umgang mit verschiedenen Medien. Doch wie können Medien gezielt pädagogisch eingesetzt werden, um Schülerinnen und Schüler zu fördern? Was leisten Lernprogramme, Pausenradio oder Filmprojekte für die sprachliche und integrative Förderung? Wie können die Eltern einbezogen werden, damit ihre Kinder einen adäquaten Umgang mit den verschiedenen Medien lernen?
Integration macht Schule II "Mehrsprachigkeit – aber richtig - Bildungspartner Eltern"
Mittwoch, 28. Mai 2008
Welche Chancen liegen in der frühen Vermittlung von Zwei- oder Mehrsprachigkeit und welche Konzepte stehen sich gegenüber? Welche Rolle spielen die Eltern als Bildungspartner und wie können sie in die Förderung ihrer Kinder einbezogen werden? Um diese und ähnliche Fragen ging es bei der Tagung "Mehrsprachigkeit –aber richtig – Bildungspartner Eltern", die am Mittwoch, 28. Mai 2008 von 9 Uhr bis 16 Uhr im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen stattfand und an der rund 70 Fachkräfte teilnahmen.
Die Tagung wurde von der Evangelischen Akademie der Pfalz und der Integrationsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit dem Ernst-Bloch-Zentrum und dem Offenen Kanal Ludwigshafen veranstaltet. Sie wurde gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung und dem Büro der Landesbeauftragten für Integration und Migration.
Integration macht Schule I "Bedingungen und Chancen integrativen Lernens"

Freitag, 2. März 2007
Viele Schülerinnen und Schüler aus Migrantenfamilien verlassen ohne oder mit nur geringer Qualifizierung die Schulen. Zugleich wird der hohe Migrantenanteil an Hauptschulen vermehrt als Ursache ihrer Krise beklagt. Beides zeigt, dass Lernerfolg und integrative Fragestellungen untrennbar miteinander verbunden sind. Neue Lernformen sind gefordert. Diskutiert werden unter anderem ein mehrperspektivisches Curriculum, flankierende Bildungsmaßnahmen für Eltern sowie die Kooperation von Schule mit Migrantenverbänden und anderen sozialen Akteuren.
Diese Weiterführung von interkulturellen Fragestellungen in integratives Lernen besitzt für die Entwicklung und Ausgestaltung neuer Lernräume, insbesondere im Blick auf Ganztagsschulen, besondere Relevanz. Und sie wirkt zurück in den Lebensalltag. Denn der Lern- und Lebensort Schule verschränkt sich mit anderen Lern- und Lebensorten. Integratives Lernen wird zu einem gesamtgesellschaftlichen Vorgang, in dem sich die Gesellschaft integriert.
Die Tagung wurde von der Evangelischen Akademie der Pfalz und der Integrationsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit dem Ernst-Bloch-Zentrum und dem Offenen Kanal Ludwigshafen veranstaltet. Sie wurde gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung und dem Büro der Landesbeauftragten für Integration und Migration.
Reihe FIF - Förderung von Integration durch Fortbildung
FIF - Förderung von Integration durch Fortbildung ist eine Fortbildungseinrichtung in gemeinsamer Trägerschaft der drei großen Weiterbildungsträger von Rheinland-Pfalz: des Verbands der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V., der Katholischen Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz Landesarbeitsgemeinschaft e.V. und der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung. FIF wird vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur Rheinland-Pfalz als Modellprojekt gefördert.
FIF steht für die Qualifizierung aller Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit der Integration von Zugewanderten beschäftigen oder sich für eine Tätigkeit in diesem Bereich interessieren: im Deutschkurs, in der Migrationsberatung, in der Behörde, in der Kindertagesstätte und mehr.
FIF II "Netzwerkkonferenz Integration"
Mittwoch, 23. Januar 2008
Mit der "Netzwerkkonferenz Integration" wurde die von FIF "Förderung von Integration durch Fortbildung" und der Integrationsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen initiierte Tagungsreihe fortgeführt.
Die Veranstaltung richtete sich an Akteure und Akteurinnen der Integrationsförderung landesweit: Menschen, die mit Migrantinnen und Migranten im Sprach-, Orientierungs- oder Alphabetisierungskurs, in der sozialen Einrichtung, in der Behörde arbeiten, Vertreterinnen und Vertreter der Weiterbildungsträger, der Universitäten und der Migrationsberatungs-einrichtungen und nicht zuletzt der Ministerien sowie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Im Mittelpunkt stand die nachhaltige und flächendeckende Förderung von Integration durch Netzwerkbildung. Im Rahmen eines World Cafés hatten die rund 170 Teilnehmenden am Nachmittag die Möglichkeit, sich zu informieren, ihre Erfahrungen auszutauschen, neue Arbeitsansätze zu entwickeln und diese zu diskutieren.
Die Konferenz wurde unterstützt durch die Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, die Landeszentrale für politische Bildung, den Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz und die Regionalstelle Trier des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, des OK-TV Ludwigshafen und die Integrationsbeauftragte der Stadt Ludwigshafen.
FIF I "Förderung von Integration durch Qualifizierung"
Freitag, 2. Dezember 2005
Zum ersten Mal wurde die Fachtagung "Förderung von Integration durch Qualifizierung" der rheinland-pfälzischen Clearingstelle zur Unterstützung der Integration durch Fortbildung – FIF durchgeführt.
Auf der Tagung diskutierten rund 200 Fachleute von Bundes- und Landesebene und Praktiker der Migrationsförderung die aktuelle Situation im Hinblick auf Deutsch- und Orientierungskurse sowie Integrationsfragen.
Fachtagung Identität und Migration – Heimat als Utopie?

27. April 2007
Ernst Blochs Formel von der "Heimat als Utopie" bringt zum Ausdruck, was immer mehr Menschen in ihrem Leben erfahren: "...in Zeiten weit verbreiteter Migration sind neben anderen kulturellen und sozialen Selbstverständlichkeiten insbesondere auch die Inhalte des Begriffs 'Heimat' in mehrfacher Hinsicht in Bewegung und ins Wanken geraten. 'Heimat' kann nicht mehr nur die vertraute Umgebung der Kindheit oder gar des durch die Zufälligkeit der Geburt bestimmten Lebensmittelpunktes bezeichnen, also jenen Ort und jene sozialen Gefüge, in die ich 'hineingeboren' wurde, und mit denen ich ein Leben lang in wechselseitigem Austausch stehe.
Heimat wandelt sich im Kontext von Migration daher von einer Gabe, die mir ohne mein Zutun verliehen wird, zu etwas, das erst aktiv erworben werden muss, so dass das Verhältnis, in dem Identität und Heimat zueinander stehen, von dem einseitiger Prägung zu einem der gegenseitigen Konstitution sich wandelt."
Die Tagung hatte in fünf Vorträgen unterschiedliche Aspekte des komplexen Zusammenhangs zwischen Identität, Migration und dem Erwerb von Heimat vor dem Hintergrund philosophisch-theologischer (Dr. Scheib), historischer (Herr Ruf), soziologischer (Prof. Hamburger), pädagogischer und philosophischer (Dr. Vidal) und politischer (Frau Weber) Sichtweisen beleuchtet. Alle Redner waren der Auffassung, dass man diese verschiedenen Sichtweisen nicht von einander getrennt betrachten kann, sondern dass sie miteinander zusammen hängen.
Die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung kamen aus unterschiedlichen Bereichen: Schulen, Beratungsstellen, Sozialdienste und Migrantenorganisationen. Die Rückmeldungen waren positiv und es kam der Wunsch, dieses Thema fortzusetzen. Die Tagung endete mit einer Lesung von Heike Marx, die aus der deutschen Perspektive ihren Aufenthalt in Algerien schilderte.
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