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Projekte

Neu im Jahr 2009:
"Jugend denkt Zukunft"

"Jugend denkt Zukunft" ist eine Initiative der Wirtschaft. Bundesweit engagieren sich Unternehmen als Paten für Schulen und Hochschulen: Junge Menschen aller Schultypen entwickeln eine Woche lang für das Unternehmen innovative Produkte und Dienstleistungen für die Zukunft. Die Initiative beteiligt junge Menschen am Zukunftsdialog. Sie fördert Kreativität, Potenzial und Leistungsbereitschaft der Jugendlichen und stärkt so den Innovationsstandort Deutschland. Und auch die Unternehmen profitieren: Von den kreativen Produktideen, von neuen Talenten und qualifiziertem Nachwuchs, von einem breiten Netzwerk aus Politik und Wirtschaft, vom Dialog mit den Kunden von morgen. Die UNESCO hat Jugend denkt Zukunft zum offiziellen Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ernannt. Die bundesweite Prämierung 2006 ist "Ausgewählter Ort" der Initiative "Deutschland – Land der Ideen".

Innovationsspiel

Das Herzstück von "Jugend denkt Zukunft" ist das Innovationsspiel: In fünf Tagen entwickeln die Schülerinnen und Schüler in ihren Patenunternehmen innovative Konzepte für das Jahr 2020. Dabei stärkt das Planspiel die Innovationsfreude der Jugendlichen und macht sie mit beruflichen Schlüsselqualifikationen wie Präsentations- und Kreativitätstechniken vertraut.

Ludwigshafen beteiligte sich mit dem Innovationsspiel zum Thema:
"Neue Ideen und Projekte für Jugendliche – wie bekomme ich Unterstützung?".
Auftraggeber war die Landesbeauftragte für Migration und Integration, Maria Weber, durchgeführt wurde es von der Integrationsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen, Hannele Jalonen, zusammen mit Schülern der Ernst-Reuter-Schule/Adolf-Diesterweg-Schule, der Karolina-Burger-Realschule und des Carl-Bosch-Gymnasiums vom 29. Juni bis 3. Juli 2009.

Bildergalerie zum Innovationsspiel, 29. Juni bis 3. Juli 2009

Sport bildet Jugend

Motto: Sport – Bildung - Training

Seit August wird zweimal wöchentlich vor dem Training schulische Unterstützung mit dem Schwerpunkt Deutsch in den Räumen des Eisenbahner Sportverein Ludwigshafen (ESV) angeboten. Die Idee ist, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund, die im Verein Mitglied sind, vor dem Training etwas für die Schule tun. Sie bekommen also dort, wo sie sowieso gerne hingehen, individuelle Förderung, damit die schulischen Leistungen besser werden. Dieses positive soziale Umfeld soll auch den Lernort positiv besetzen. Nach dem Unterricht, der von zwei Lehrkräften geführt wird, kann dann trainiert werden.

Das Projekt trägt den Namen "Sport bildet Jugend" und wurde von der Integrationsbeauftragten der Stadt konzipiert und initiiert. Es wird von der Stadtverwaltung Ludwigshafen und dem ESV Ludwigshafen unterstützt. Der Unterricht findet jeweils dienstags und donnerstags von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr kostenlos beim Verein statt.

"Hörst du uns" - Ludwigshafens junge Migranten auf Sendung

Selbst moderieren, selbst Nachrichten lesen, selbst Interviews aufnehmen und schneiden, eine eigene Radiosendung zusammenstellen: Im Projekt "Hörst Du uns" können junge Migranten lernen, wie das alles geht.

Das Ergebnis wird im Internet oder bei einem richtigen Radiosender gesendet.

Über die Vermittlung von Medienkompetenz hinaus hilft die Mitarbeit im Projekt beim Einstieg ins Berufsleben. Die Teilnehmer trainieren ihre Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Verantwortungsbewusstsein und Verlässlichkeit, Dialogfähigkeit und Projektorganisation.

"Hörst Du uns" ist ein Projekt der Integrationsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen am Rhein in Zusammenarbeit mit medien+bildung.com gGmbH und den Partnern Treff International und Institut für Deutsch-Türkische Integrationsstudien. Gefördert wird das Projekt ebenfalls von der Landesbeauftragten für Migration und Integration sowie der Robert-Bosch-Stiftung.

Jugendwettbewerb "respekt 2009": "Hörst Du uns" Siegerprojekt des Landes Rheinland-Pfalz

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, hat 2009 erstmals den Integrationspreis "respekt" ausgelobt. Prämiert wurden Projekte und Initiativen von Jugendlichen, die sich besonders um die Integration vor Ort verdient machen.

Sieger in Rheinland-Pfalz war das Ludwigshafener Projekt "Hörst Du uns - Ludwigshafens junge Migranten auf Sendung".

Mit "Hörst Du uns" den Integrationspreis der Bundesregierung für Rheinland-Pfalz gewonnen
Das Siegerteam im Interview mit Staatsministerin Maria Böhmer

JuMi "Junge männliche Migranten" in der Pestalozzischule

Dieses Projekt richtet sich an männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund aus dem Stadtteil Hemshof aus bildungsfernen Familien mit Migrationshintergrund, die keine Perspektive für sich sehen und demotiviert sind.

Es startete als Pilotprojekt in der Hauptschule Pestalozzischule, die von Schülerinnen und Schülern mit bis zu 85 Prozent Migrationshintergrund besucht wird. Diese standen in Gefahr oder vor der Situation, einen niedrigen, schlechten oder auch gar keinen Bildungsabschluss zu erreichen und dadurch keine Perspektiven für eine Einmündung in Ausbildung und Beruf zu haben oder zu sehen.

Die Durchführung des Projektes übernahmen zwei Studentinnen mit Migrationshintergrund, die eine Vorbildfunktion für die jungen Leute darstellen. Ziele waren bessere Schulleistungen, Sensibilisierung der Berufswahl, Einmündung in Ausbildung und Beruf, soziale und Lebensbewältigungskompetenz, Stärkung der Eigenmotivation und Verantwortung. Hierzu wurden unterschiedliche Maßnahmen wie Nachhilfe, Elternarbeit, Zusammenarbeit mit dem Schulsozialarbeiter, Erstellung von Schülerprofilen und mehr angeboten.

Gute Beispiele sichtbar machen -
Preis für vorbildliches interkulturelles Miteinander

Das Projekt "JuMi" rückte im September 2008 in den Fokus der Öffentlichkeit, als es den unter dem Motto "Gute Beispiele sichtbar machen - Preis für vorbildliches interkulturelles Miteinander" ausgelobten Integrationspreis des Landes Rheinland-Pfalz erhielt. Mit der Vergabe dieses Preises, die alle zwei Jahre stattfinden soll, will Rheinland-Pfalz die vielen guten Beispiele gelungener Integration im Lande sichtbar machen.

Den Preis verlieh Malu Dreyer, die rheinland-pfälzische Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, am 25. September 2008 in Mainz persönlich (Bild unten links zusammen mit dem Ludwigshafener Sozialdezernenten Wolfgang van Vliet).

Julei-Card

Bei dem Projekt "Jugendleitercard" handelt es sich um die Qualifizierung von muslimischen Jugendlichen für den interethnischen und interreligiösen Dialog durch aktiven Aufbau der Jugendarbeit und die Hilfestellung für die Jugendlichen bei ihrer Integration in die Schule, in den Beruf und in die Gesellschaft.

Das Institut für Deutsch-Türkische Studien und interreligiöse Arbeit e.V. aus Mannheim führt dieses Projekt durch und hat sich die Aufgabe gesetzt, die Sensibilisierung der Vorstände in den Moscheevereinen für die Jugendarbeit in den Vereinen, die Kooperation mit den christlichen Jugendgruppen, die Aufnahme in den Stadtjugendring und die Öffnung der christlichen und muslimischen Jugendgruppen füreinander voranzubringen.

Die Zielsetzung ist die Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring anderen Jugendgruppen.

LILA "Ludwigshafen ist attraktiv"

Begleitkurs für Flüchtlinge im Treff International

Der Begleitkurs für Flüchtlinge in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten ist ein freiwilliges Angebot, das jeden Mittwoch von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Treff International angeboten wird. Im Vordergrund steht die Kommunikation mit der Verbesserung der mündlichen Sprache und der Erweiterung der Dialog- und Kommunikationsfähigkeit anhand von Themen und Lernfeldern, die das politische, soziale und kulturelle Leben in Ludwigshafen erleichtern sollen. Der Kurs setzt ein Sprachvermögen im Umfang von 100 bis 200 Stunden des Niveaus A1 voraus.

Ergänzt werden die Kurse durch den Einsatz von Seniortrainern aus Ludwigshafen, die als "Integrationshelfer(innen)" mit der Gruppe Besichtigungen und Exkursionen zu den Themen des Kurses durchführen. Das Kurskonzept kann man daher auf drei Begriffe bringen: Kommunikation – Information - Lernen vor Ort

Das Projekt ist eine Kooperation der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft Fachbereich Erwachsenenbildung, dem Diakonischen Werk Pfalz und der Integrationsbeauftragten der Stadt. 

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Weiterführende Links

Externe Links:

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