Betreuung: 60 Plätze, sechs bis 14 Jahre, Hort

Pädagogische Arbeit

Die KTS Erich Kästner-Hort

Der Erich Kästner-Hort ist eine Kindertagesstätte für schulpflichtige Kinder. Das pädagogische Angebot orientiert sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen. Es berücksichtigt die persönliche, familiäre, soziale und kulturelle Situation des einzelnen Kindes. Die Arbeitsqualität entwickelt sich aus dem Situationsansatz, wodurch den Kindern vielfältige Möglichkeiten zu beobachtendem Lernen geboten werden.

Kreativität und Resilienz werden groß geschrieben und stellen die Schwerpunkte der Arbeit dar, sei es im gestalterischen Bereich, in der konstruktiven Lösungsfindung und in fast allen Themen des Alltages.
Die Institution verfügt über zwei ausgebildete Gestaltungspädagogen.

Hauptziele sind: Autonomie - Solidarität - Kompetenz

Die Stelbstbestimmung und die Eigenständigkeit des Kindes sollen gefördert werden. Ein wichtiger Baustein dabei ist die Partizipation, also Mitbestimmung. So lernen die Kinder ihre Stärken zu nutzen, sich einzuschätzen und demokratische Grundwerte auszuüben.

  • Lernen heißt, eigenaktiv zu entdecken, zu forschen, auszuprobieren. Nicht das isolierte Training von Fakten und Zahlen, sondern das sachbezogene Lernen im sozialen Zusammenhang steht im Vordergrund.
  • Partizipation heißt, die Herausforderung an das Kind, sich zu beteiligen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für sich und sein Handeln zu übernehmen.
  • Öffnung nach außen heißt, Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und anderen Institutionen, Erwachsenen, Freunde der Kinder (soziales Netzwerk)
  • Integration und interkulturelles Lernen heißt, im täglichen Zusammenleben lernen Kinder voneinander und miteinander, eignen sich Weltwissen an. Die Multikulturelle Situation in unserer Gesellschaft bietet neue Chancen und ermöglicht die Auseinandersetzung mit der Vielfalt von Lebensmöglichkeiten.
  • Planung heißt, dass sich die Einrichtung bei der pädagogischen Arbeit auf den Bedarf und die aktuellen Themen der Kinder und deren Umfeld einlässt. Hierbei ist die Beobachtung und Dokumentation ein wesentlicher Bestandteil.
  • Die Pädagoginnen und Pädagogen verstehen sich als Lernende und Lehrende zugleich.
  • Qualität heißt, nachhaltige Sicherung, durch regelmäßige Fortbildungen der Erzieherinnen und Erzieher, Teambesprechungen, interne Evaluation (zusätzlich einmal jährlich drei pädagogische Planungs- und Konzeptionstage), Kooperation mit anderen sozialen Institutionen.

Die KTS bietet in einem offenen Konzept:

  • Lernwerkstätten (Kinderatelier, Spielraum, Erlebniszimmer, Hausaufgabenraum, Esszimmer)
  • Spiel als Lernform
  • Projekt- und Kleingruppenarbeit
  • Ferienaktivitäten
  • Ausflüge
  • Mittagessen, Nachmittagsimbiss, Frühstück an schulfreien Tagen, Hausaufgabenbetreuung