1. Juli 2017 bis 3. Juni 2018

Die neue Sammlungspräsentation des Wilhelm-Hack-Museums "Erzählte Welt - Geschichten in der Kunst" widmet sich der Frage, auf welche Art und Weise Bilder Geschichten erzählen. Anhand von Werken aus dem Mittelalter bis zur Gegenwart zeichnet die Ausstellung unterschiedliche Formen des Erzählens in der Kunst nach. Unterteilt in die Kapitel Protagonisten, Geschehen, Schauplätze und Symbole werden in vier Räumen zentrale narrative Aspekte in Augenschein genommen.

Das Erzählen ist in der Kunst ein zentrales Mittel. Bereits im frühen Christentum diente bildende Kunst dazu, Geschichten aus der Bibel all jenen zu vermitteln, die nicht lesen konnten. Die Erzählungen und ihre Darstellung haben sich im Lauf der Zeit jedoch grundlegend gewandelt. An die Stelle linearer Schilderungen sind erzählerische Geflechte getreten, die zeitliche Sprünge und bewusste Auslassungen einbeziehen. Die Ausstellung zeigt, in welchen unterschiedlichen Formen Erzählungen nicht nur in der figurativen, sondern auch in der abstrakten Kunst ausgeführt werden.

Titelbild: Cornelius Völker, Schwimmer, 1996, Öl auf Leinwand, 150 x 220,7 cm, Sammlung Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017