Die Festspiele Ludwigshafen 2018 der Pfalzbau Bühnen, vom 26. Oktober bis 16. Dezember, vereinen Schauspielaufführungen der Theaterstadt München und Gastspiele großartiger Ballettensembles in ihrem aktuellen Programm.

Die großen Schauspielhäuser stellen sich mit Klassischem und Modernem und vor allem bekannten Stars dem Ludwigshafener Publikum vor. Das Residenztheater ist mit vier Aufführungen vertreten: Ayad Akhtars Erfolgsstück Geächtet, Martin Kušejs Inszenierung von Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, Nikolaus Habjans vielbeachteter Version von Marivauxs‘ Der Streit  und Molières Tartuffe. Die Kammerspiele zeigen Susanne Kennedys überwältigend-körperliche, rauschhafte Interpretation von Eugenides‘ Die Selbstmordschwestern, und das von Andrea Gronemeyer geleitete Kinder- und Jugendtheater Schauburg gastiert mit zwei Produktionen für Kinder und Jugendliche.

Ein Höhepunkt im Spielplan wird zweifellos Der Kaufmann von Venedig vom Deutschen SchauSpielHaus Hamburg mit Joachim Meyerhoff in der Rolle des Shylock sein. Ergänzt wird das vielfältige Schauspielprogramm durch eine Reihe von Lesungen, u.a. von Brigitte Hobmeier und Josef Bierbichler.

Das abwechslungsreiche Tanzprogramm der Festspiele wird erstmals von der Choreo-graphin Nanine Linning verantwortet. Eröffnet wird das Festival mit einem zweiteiligen Abend des renommierten Ballet National de Marseille, das jüngste und international bejubelte Tanzstück der britischen Hofesh Shechter Company steht ebenso auf dem Spielplan wie das Ballett Basel oder das Scapino Ballet Rotterdam. Auch Experimentelles wird geboten, z.B. die taiwanesische Produktion Huang Yi & Kuka mit einem tanzenden Roboter im Mittelpunkt des Geschehens. Ein Wiedersehen gibt es mit Linnings durch das Werk des bekannten Malers inspirierten Tanzstück Bacon. Gefördert wird der Tanz bei den Festspielen Ludwigshafen auch in diesem Jahr von der BASF SE.