Das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein ist das bedeutendste Museum für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Rheinland-Pfalz. Als Wahrzeichen des Museums gilt die farbenprächtige Keramikwand des Katalanen Joan Miró.

Keramikwand von Joan Mirò am Wilhelm-Hack-Museum

Die Museumsgründung geht auf die großzügige Schenkung des Kölner Kaufmanns Wilhelm Hack zurück, der seine Kunstsammlung, bestehend aus moderner und mittelalterlicher Kunst 1971 der Stadt Ludwigshafen vermachte. Ergänzt durch den städtischen Kunstbesitz bilden diese seit der Eröffnung im Jahr 1979, den Grundstock der knapp 10.000 Werke umfassenden, herausragenden und vielfältigen Sammlung. Von Robert Delaunay und Wassily Kandinsky bis hin zu Max Bill und Jackson Pollock liegt ein Schwerpunkt auf der Entwicklung der Abstraktion im 20. Jahrhundert.

Zum "Standbein" der Sammlung Hack kam 1988 das "Spielbein", die Pop Sammlung Beck, eine der größten deutschen Sammlungen von Kunstwerken der 1960er und -70er Jahre, die 1988 durch die Stiftung des Düsseldorfer Rechtsanwalts und Kunstmäzens Heinz Beck an das Museum überging. Mit den jährlich wechselnden hackordnungen, die eine Neupräsentation der Sammlung vorstellen und der Ausstellungsreihe hackstücke, die Werke oder Künstler des Museums in ihren kunstgeschichtlichen Kontexten erforscht, verfolgt das Wilhelm-Hack-Museum eine Museumsarbeit, die nachhaltig mit der Sammlung umgeht. Die Erfahrungs- und Ideenräume der Sammlung werden durch ein umfangreiches Programm von Sonderausstellungen und Veranstaltungen erweitert.