Während die Gemeinde Ludwigshafen rund 160 Jahre alt ist, blicken die Stadtteile auf fast 1.200 Jahre Geschichte zurück.

Meist werden sie im Besitzverzeichnis des Klosters Lorsch an der Bergstraße, dem berühmten Lorscher Kodex, zum ersten Mal erwähnt: Oggersheim im Jahr 769, Mundenheim und Maudach 770, Friesenheim und der Hemshof 771, Edigheim 772, Oppau 808, und Rheingönheim wird 831 erstmals im "Goldenen Buch" der Abtei Prüm (i.d. Eifel) erwähnt, Ruchheim Anfang des 10. Jahrhunderts im Besitzregister der Abtei Weißenburg im Elsass.

1853 entstand die Gemeinde Ludwigshafen, also der heutige Stadtteil Mitte auf einer sehr kleinen Gemarkung, die die Dörfer Friesenheim und Mundenheim hatten opfern müssen. Bereits 1859 wurde Ludwigshafen Stadt.

Seit etwa 1870 begann sich neben der 1865 gegründeten BASF der Hemshof als Stadtteil zu entwickeln.

Ab etwa 1890/95 entstanden die ersten Gebäude des Stadtteils West, seit zirka 1900 wuchs der Stadtteil Süd.

Durch sein enormes Wachstum gelang es Ludwigshafen, schon 1892 Friesenheim und 1899 Mundenheim, das heißt seine beiden "Muttergemeinden", einzugemeinden. Um 1914 entstand auf Mundenheimer Gemarkung Gartenstadt-Hochfeld, um 1932 Gartenstadt-Niederfeld. 1938 wurden auf einen Schlag Rheingönheim, Maudach, das schon um 1300 zur Stadt gewordene Oggersheim und das seit 1928 vereinigte und 1929 zur Stadt erhobene Oppau-Edigheim Stadtteile Ludwigshafens.

1974 erfolgte die Eingemeindung von Ruchheim.