Das Bürgerbeteiligungsprojekt "City West: Abriss der Hochstraße Nord… und was kommt danach?" wurde am Mittwoch, 2. April 2014, in Berlin mit dem Preis für Online-Partizipation ausgezeichnet. Der Wettbewerb bietet Bürgerbeteiligungsprojekten aus Bund, Ländern und Kommunen eine breite Öffentlichkeit und trägt so zu einer stärkeren Förderung der Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen bei.

Der Partizipationspreis 2014

Jurybegründung

"Das Projekt greift ein Thema auf, das den Menschen auf den Nägeln brennt. Die Hochstraße hat die Stadt zerteilt, eine Reaktivierung der Verkehrsmagistrale ist ein entscheidendes Projekt für die Stadt. Die Beteiligung in dem Verfahren erfolgte sowohl on- als auch offline, alle verfügbaren Komponenten sind genutzt und beide Welten beispielhaft miteinander verbunden worden."

Der von der ]init[ AG für digitale Kommunikation, dem Behörden Spiegel und der polidia GmbH (politik.de) zum dritten Mal gestiftete Preis zeichnet vorbildlich umgesetzte Beteiligungsprojekte der öffentlichen Verwaltung aus. Zwölf Projekte bewarben sich 2014 um den Preis, der von einer mit Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft hochkarätig besetzten Jury vergeben wird.

2. Platz beim Publikumspreis

Urkunde: 1. Platz für "City West: Abriss der Hochstraße Nord… und was kommt danach?"

Neben Ludwigshafen wurden auch der zweite und dritte Platz gesondert ausgezeichnet: Die Stadt Nürtingen belegt mit dem "Online-Dialog zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK 2025" Platz 2. Den dritten Platz sicherte sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin mit dem Projekt "Abbiegen? Achtung! Sicher über die Kreuzung - Bürgerbeteiligung für mehr Radsicherheit".

Politik.de lobte einen Publikumspreis aus, über den online abgestimmt werden konnte. Ludwigshafen belegte dort den 2. Platz. Die meisten Stimmen sammelte die LAG Oststeirisches Thermenland für ihr Projekt "MEINE IDEE für die Oststeiermark".

Mitglieder der Fachjury

  • Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB)
  • Prof. Reinhard Riedl, Fachhochschule Bern
  • Dr. Peter Parycek, Zentrumsleiter - Zentrum für E-Governance, Donau-Universität Krems
  • Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement
  • Hanns-Jörg Sippel, Geschäftsführer der Stiftung Mitarbeit
  • Anne Hogeback, Stadt München, Preisträger Preis für Online-Partizipation 2013

Über den Preis für Online-Partizipation

Der Preis für Online-Partizipation, gestiftet von der ]init[ AG für digitale Kommunikation, dem Behörden Spiegel und der polidia GmbH, will dazu beitragen, die Kultur der Teilhabe an Verwaltung zu stärken.

Mit ihm wird der stetig wachsenden Bedeutung von Beteiligung an gesellschaftlichen und politischen Prozessen Rechnung getragen. Ziel ist es, Partizipation als Instrument und Prinzip in Verwaltung und Politik nachhaltig zu fördern. Der Preis bietet erfolgreichen Projekten aus Bund, Ländern und Kommunen eine breite Öffentlichkeit und trägt so zu einer stärkeren Förderung der Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen bei.

Der Preis für Online-Partizipation wurde 2014 zum dritten Mal verliehen.