Die Stadt Ludwigshafen wurde Ende September mit dem zum zweiten Mal vergebenen Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr in der Kategorie Verkehr im Dialog für ihr Beteiligungsverfahren "Abriss der Hochstraße Nord… was kommt danach?" ausgezeichnet.

v.l.n.r. Christiane Erhardt, Präsidentin des Bundesverbandes der Straßen- und Verkehrsingenieure, Björn Berlenbach vom Bereich Tiefbau der Stadt und Gerhard Rühmkorf vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Foto: Jörn Lehmann

Verliehen wurde der Deutsche Ingenieurpreis von der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure (BSVI) vor rund 150 Gästen im Rahmen der BSVI-Delegiertenversammlung in Stralsund. Ausgelobt waren drei Kategorien Innovation, Baukultur und Verkehr im Dialog.

In der Kategorie Verkehr im Dialog waren ausschließlich Städte nominiert. Die Projekte "Erneuerung der Hochstraße Nord - B 44", eingereicht durch die Stadt Ludwigshafen, "Verkehr 2025 – Bremen bewegen! Planungsdialog zum Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2025“, eingereicht durch die Stadt Bremen, und das Projekt "Wolfsburg erneuert die Schlosskreuzung – und spricht darüber!", eingereicht durch die Stadt Wolfsburg, zeigen nach Auffassung der Jury das hohe Niveau bei der Bürgerbeteiligung. "Aufgrund des Muts zu einer ergebnisoffenen, mehrstufigen und langfristig von den Bürgern akzeptierten Lösung einer komplexen Planungsaufgabe, die den gesellschaftlichen Wandel in Bezug auf die Beteiligungskultur in hervorragender Weise aufgreift und löst, wurde die Stadt Ludwigshafen mit dem Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr ausgezeichnet", so der BSVI.

Bereits 2014 wurde das Beteiligungsverfahren zu City West ausgezeichnet, mit dem Preis für Online-Partizipation für ein vorbildlich umgesetztes Beteiligungsprojekt.