Die Hochstraße Nord ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen in der Metropolregion. Die aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammende Brückenkonstruktion ist jedoch irreparabel beschädigt.

Der Vater des Ludwigshafener Hochstraßensystems ist Prof. Max Erich Feuchtinger, einer der Pioniere der deutschen Verkehrswissenschaft. Der Durchgangsverkehr sollte angesichts der Enge der Innenstadt auf einer "zweiten Ebene" zu den Brücken geleitet werden. Vorbilder waren Straßensysteme in den USA.

Seine Ursache hatte das Hochstraßenkonzept im "Wirtschaftswunder" und der damit einhergehenden Massenmotorisierung. Die Zahl der PKW in Ludwigshafen wuchs von 1527 im Jahr 1950 auf fast 75.000 heute. Dazu kam der stetig wachsende industrielle Straßenverkehr und die zahlreichen Pendler.

Abriss und Neubau

Die Hochstraße Nord ist irreparabel beschädigt. Vor dem Neubau einer neuen Straße steht der Abriss der jetzigen Hochstraße. Auch in Zukunft soll die Leistungsfähigkeit der vor allem auch als überregionale Verkehrsverbindung genutzten Straße aufrecht erhalten werden.