Vermeiden statt leiden - Aktiv gegen Darmkrebs: Die Stiftung LebensBlicke setzt sich für die Früherkennung von Darmkrebs ein und motiviert Menschen zu lebensrettender Vorsorge.

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Jürgen F. Riemann, zusammen mit der Rock- und Bluessängerin Joy Fleming bei einem Benefizkonzert zugunsten der Stiftung. Foto: Stiftung LebensBlicke

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsleiden in Deutschland. Jedes Jahr trifft die Diagnose über 65.000 Menschen, jedes Jahr sterben etwa 26.000 daran. Damit fordert Darmkrebs jährlich rund sechsmal so viele Todesopfer wie der Straßenverkehr. Diese Zahlen sind tragisch, vor allem, weil keine andere Krebserkrankung durch Vorsorge und Früherkennung so gut vermeidbar beziehungsweise behandelbar ist. Die Stiftung LebensBlicke informiert und motiviert Menschen, setzt sich aktiv für Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs ein und kämpft politisch auf vielen Ebenen für die notwendige politische Umsetzung des jetzt beschlossenen Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes (KFRG).

Die Stiftung Lebensblicke, Früherkennung Darmkrebs, ist die erste Stiftung in Deutschland, die es sich bereits seit 1998 zur Aufgabe gemacht hat, umfassend über Früherkennungsmaßnahmen von Darmkrebs zu informieren und zur Vorsorge zu motivieren. Die Zielgruppen der Stiftung sind in erster Linie die Bevölkerung, aber auch Ärztinnen und Ärzte, Unternehmen, Fachverbände, Gesundheitseinrichtungen und die Industrie. Die Stiftung ruft Krankenkassen sowie Politikerinnen und Politiker auf, dazu beizutragen, dass auch auf Bundesebene entsprechende Weichen gestellt werden, um mit neuen diagnostischen Verfahren die Weiterentwicklung der Darmkrebsfrüherkennung voran zu treiben. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Jürgen F. Riemann, ist von daher selbst im Nationalen Krebsplan der Bunderegierung tätig und in verschiedenen Gremien im gesundheitspolitischen Diskurs mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern.