Nach den vier Baufeldern nördlich von Max-Pechstein- und Rottstraße haben RSE und GAG am Rheinufer Süd jetzt auch die Vermarktung und Erschließung des Baufeldes 6 in Angriff genommen.

Im Juli 2015 haben die Erschließungsarbeiten auf dem rund 1,87 Hektar großen Bauareal begonnen. Die Investoren, die dort bauen werden, wurden im Juli vorgestellt. Darunter finden sich zwei, die erstmals am Rheinufer Süd aktiv werden. Bis Ende 2017/Anfang 2018 soll das Gelände bebaut sein und ein weiteres lebendiges Wohnquartier entstehen. Das Baufeld 6 ist das letzte große Wohnbauquartier östlich der Rheinallee. Insgesamt soll auch hier hochwertiges Wohnen mit einzelnen Dienstleistungsflächen an der Rheinallee entstehen. Das städtebauliche Konzept orientiert sich dabei an den bereits realisierten Baufeldern 1, 2 und 4. Da mehr Nachfrage bestand, als Angebot vorhanden war, wurden die Investoren über ein iteratives Verfahren ausgewählt.

Mit der Firma Diringer & Scheidel aus Mannheim und der Unternehmensgruppe Epple aus Heidelberg konnten zwei Akteure gewonnen werden, die bislang noch nicht am Rheinufer Süd aktiv waren. In einem iterativen Entscheidungsprozess, der sich von Dezember 2014 bis Ende April 2015 hinzog und in den auch der RSE-Beirat eingebunden war, wurde über die baulichen Qualitäten intensiv beraten und abgestimmt. Mit dem Wettbewerb für das Solitärgebäude am südlichen Entrée sollte ein besonderes Augenmerk auf die architektonische Qualität dieser Schlüsselstelle am Rheinufer Süd gelegt werden.