Mit ihren Unterschriften unter den Kaufvertrag für das Baugrundstück haben der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg und Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck am Freitag, 2. Februar, die Voraussetzungen zum Bau des neuen Polizeipräsidiums im Zentrum von Ludwigshafen geschaffen.

Der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg und Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags.

Das Land erwarb von der Stadt eine 4.358 Quadratmeter große unbebaute Fläche an der Heinigstraße nördlich der Hochstraße Süd. Das Grundstück an der Heinigstraße, das an seiner Rückseite von der Bürgermeister-Hoffmann-Straße begrenzt wird, ist aus einem Standortvergleich für den Neubau des Polizeipräsidiums Ludwigshafen als das am besten geeignete hervorgegangen. Der Stadtrat hat dem Verkauf des Geländes am sogenannten Südwestknoten für rund 1,3 Mio. Euro an das Land Rheinland-Pfalz Ende des vergangenen Jahres zugestimmt. In dem hier entstehenden Gebäude sollen die rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Präsidiums Rheinpfalz zukünftig unter einem Dach arbeiten. Bislang sind ihre Dienststellen auf mehrere Standorte im Stadtgebiet verteilt.

Architekturwettbewerb ausgelobt

Für den Neubau hat das Finanzministerium einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Auf der Grundlage seines Ergebnisses wird die Planung ausgearbeitet und in diesem Zuge der Investitionsbedarf ermittelt, der in die Haushaltsberatungen auf Landesebene einfließt. Vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung durch den rheinland-pfälzischen Landtag wird der Baubeginn für Ende 2020 angestrebt. Die Bauzeit ist auf circa drei Jahre veranschlagt.

Baurechtlich ist auf dem trapezförmigen Gelände ein maximal zehngeschossiges Gebäude möglich. Auf einer Nutzfläche von rund 9100 Quadratmetern sollen 450 Arbeitsplätze entstehen. Lediglich die Inspektion Ludwigshafen 2 im Stadtteil Oppau sowie die Wache in Oggersheim werden auch künftig separat betrieben.