Mit dem Projekt "Drei Städte – Drei Plätze" wird Ludwigshafen im Rahmen des Stadtumbaus durch einzelne punktuelle Maßnahmen die Attraktivität im Bereich zwischen der alten Werfthalle und der Konrad-Adenauer-Brücke weiter erhöhen.

Seit den Planungswerkstätten im Rahmen des Projektes "Drei Städte – Drei Plätze" im Jahr 2006 und den 2008 gestarteten Stadtumbauprozess "Heute für morgen", den die WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft (W.E.G.) im Auftrag der Stadt koordiniert, sind viele angedachte Projekte verwirklicht worden. Heute können Bürgerinnen und Bürger entlang des Rheins bis zur Parkinsel flanieren, ihre Freizeit genießen, einkaufen und wohnen. Mit dem über das Programm Stadtumbau finanzierte Projekt  "Drei Städte – Drei Plätze" will die Stadt mit einzelnen punktuellen Maßnahmen die Attraktivität im Bereich zwischen der alten Werfthalle und der Konrad-Adenauer-Brücke weiter erhöhen. Fuß- und Radwege entlang der Rheinpromenade zwischen den Stadtteilen Süd und Mitte sollen besser verknüpft, innerstädtische Grünflächen besser mit der Uferpromenade verbunden werden. Auch soll das Rheinufer verstärkt für Veranstaltungen (Ausstellungen, Feste, etc.) genutzt werden können. Ludwigshafen verfolgt damit ein Ziel im Sinn des Stadtentwicklungskonzeptes konsequent weiter: Denn nicht nur die bauliche Entwicklung gilt es entsprechend zu gestalten, sondern auch die Stadtgesellschaft insgesamt an den Rhein heranzuführen und letztendlich als Identifikationsmerkmal stärker zu verankern. Seit einiger Zeit gibt es unabhängig von dem städtischen Projekt auch Bemühungen des Hafens, die Attraktivität dieses Bereiches mit einer Schiffsanlegestelle zu erhöhen.

Folgende Maßnahmen umfasst das Projekt "Drei Städte - Drei Plätze" welches im Rahmen des Stadtumbaus umgesetzt wird:

Neubau eines Treppenabgangs an der Konrad-Adenauer-Brücke

Mit einem Treppenabgang an der Heny-Roos-Passage sollen Fußgängerinnen und Fußgänger sicher von der Rheinbrücke in die City gelangen.

Neuer Fußgängerüberweg am "Gelben Haus"

Im Zuge der Optimierung der Fuß- und Radwegeverbindungen wird am "Gelben Haus" in Höhe Spielplatz an der Lichtenberger Straße ein Fußgängerüberweg mit Signalanlage vorgesehen, um ein sicheres Queren der Straße zu ermöglichen.

Kombinierten Fuß- und Radweg zur Konrad-Adenauer-Brücke

Der Fuß- und Radweg zwischen der Einmündung Lichtenberger Straße und Kaiser-Wilhelm-Straße Richtung Rhein-Galerie und der Auffahrt zur Konrad-Adenauer-Brücke soll sicherer gestaltet werden. Teilweise handelt es sich um einen reinen Fahrradweg, der aber oft auch von Fußgängern genutzt wird, was zu gefährlichen Konfliktsituationen führt. Neben einer Verbreiterung des Fuß- und Radweges soll auch ein direkter Zugang von der Lichtenberger Straße zum Spielplatz zwischen Rheinuferstraße und Lichtenberger Straße geschaffen werden. Dabei wird der Bereich zwischen der Einmündung der Kaiser-Wilhelm-Straße und dem geplanten Zebrastreifen zum Spielplatz hin mit Stadtumbaumitteln finanziert. Ab dem Fußgängerüberweg, wird der kombinierte Fuß-und Radweg auf der Brücke nach Mannheim weitergeführt.

Stadtplatz mit Rheinpromendade am Endpunkt der Kaiser-Wilhelm-Straße

Die Kaiser-Wilhelm-Straße bildet mit der Heny-Roos-Passage eine Achse zum Rhein. Nachdem die Werfthalle im Zuge der Entwicklung der Rhein-Galerie erfolgreich in ein modernes Bürogebäude umgenutzt werden konnte und am Platz der Deutschen Einheit ein Hotelneubau entsteht, soll dort  ein attraktiver Platz am Rhein erstehen. Mit der Neugestaltung des Stadtplatzes und einem Teil der Rheinuferpromenade, soll auf dem Platz selbst und entlang des Rheins die Möglichkeit geschaffen werden, öffentliche Veranstaltungen durchzuführen. Daher ist dort auch ein Übergabepunkt für Strom, Wasser und Abwasserleitungen vorgesehen.

Platzfläche am "Gelben Haus" mit Kinderspielplatz

Die Umgestaltung dieses Bereiches knüpft an schon bestehende Strukturen rund um das "Gelbe Haus" an. Dort soll nach der Umgestaltung der Flächen ein Angebot geschaffen werden, um öffentliche Veranstaltungen durchzuführen zu können. Dementsprechend ist eine Ver- und Entsorgung mit Strom, Wasser und Abwasser vorgesehen. Da man hier andere Zielgruppen als am vorgenannten Stadtplatz ansprechen möchte wird ein Kinderspielplatz eingerichtet. Ein alternativer Standort für den Kinderspielplatz könnte auch der Bereich um den Stadtplatz am Endpunkt der Kaiser-Wilhelm-Straße sein.

Erweiterung des kombinierten Fuß- und Radweges auf der Konrad-Adenauer-Brücke

Durch die geplante Einziehung einer Fahrbahn, auf der Brückenrampe besteht die Möglichkeit den kombinierten Fuß- und Radweg auf drei Meter zu verbreitern. Damit ist ein Zweirichtungsradweg mit Breiten von 3,00 bis 4,95 Meter möglich. Derzeit nutzen Radfahrer, die aus Ludwigshafen nach Mannheim fahren, verkehrswidrig diese Brückenauffahrt, was häufig zu Gefahrensituationen mit entgegenkommenden Fahrradfahrern führt. Diese Maßnahme ist nicht Gegenstand des Förderantrags.