Der Spatenstich für den Bau der neuen Christian-Weiß-Siedlung fand am 20. Mai 2016 statt. Der Auftakt für den Bau der neuen Siedlung, auf dem Gelände zwischen Saarland-/Sebastian-Bach- und Kurfürstenstraße, ist damit vollzogen.

Der Bauteil 2 der Neubebauung Christian-Weiß-Sieldung.

Die Bezugsfertigkeit ist für Ende 2017/Anfang 2018 anvisiert. Die aktuellen Baukosten belaufen sich insgesamt auf 37 Millionen Euro. Nach erfolgreicher Projektentwicklung sind die Planungsarbeiten mittlerweile weitestgehend abgeschlossen. Mit der GAG Ludwigshafen und der inwoca, einer Tochter der Familienheim Karlsruhe, haben sich zwei Investoren gefunden, die unter Einbindung der Stadt die Pläne für das "Tortenstück" umsetzen wollen.

Miet- und Eigentumswohnungen

Die GAG wird die Bauteile 2 und 5 mit insgesamt 86 Mietwohnungen errichten. Auf dem Bauteil 2 entstehen 58 Wohnungen unter dem Titel "Generationenübergreifendes Wohnen". Der Entwurf des Büros AGP/Architrav von Eberhard Fichter aus Karlsruhe nimmt auf besonders konkrete Weise die städtebaulichen Spuren und architektonische Bezüge zum historischen Vorbild auf und setzt diese in eine aktuelle Formensprache und zeitgemäße Wohnungsgrundrisse um. Im vierten OG des zentralen Bauteiles 2 ist auch eine Seniorenwohngemeinschaft geplant. Im Bauteil 5 baut die GAG unter dem Titel "Familienwohnen" 28 barrierefreie Wohnungen für alle Altersstrukturen entlang der Kurfürstenstraße.

Für die Bauteile 3 und 4 plant die inwoca GmbH insgesamt 78 Eigentumswohnungen. Das Büro sander.hofrichter architekten aus Ludwigshafen setzt mit dem Bauteil 3 an der Saarlandstraße insgesamt 41 Wohneinheiten für "Junges Wohnen" um. Bei den drei Häusern auf Bauteil 4, entlang der Sebastian-Bach-Straße und im Innenhof, hat es sich das architektur_atelier_lerch aus Heidelberg zur städtebaulichen Aufgabe gemacht, Assoziationen zu den Rundbauformen von Markus Sternlieb aus den 30er Jahren herzustellen. Insgesamt entstehen hier 37 Wohnungen unter dem Titel "Familien-wohnen".

Bauteil 1 umfasst die Gestaltung des städtischen Geländes an der Spitze. Im Zentrum des zukünftigen Markus-Sternlieb-Platzes soll der restaurierte Kubus stehen, der an den ehemaligen Oberbürgermeister Christian Weiß erinnert. Die Herstellung sowie die Pflege und den Unterhalt übernehmen GAG und inwoca GmbH. Der Platz bleibt auch weiterhin in städtischem Besitz. Die Planung der weiteren Außenanlagen mit einer Gesamtfläche von 5.450m² übernimmt das Büro Piske aus Ludwigshafen.