Die Arbeiten in der Brunckstraße, die aufgrund des BASF-Explosionsunglückes eingestellt wurden, können fortgeführt werden. Die Asphaltdeckschicht im Bereich der zweiten Fahrspur der stadtauswärtsführenden Fahrbahn wird von Mittwoch, 16. November, ab 12 Uhr, bis Montag, 21. November, 5 Uhr, eingebaut.

Hierzu muss die Fahrbahn auf der BASF-Seite vom Rottstückerweg bis zur Friesenheimer Straße einschließlich des Kreuzungsbereiches Ammoniakstraße voll gesperrt werden. Dem Verkehr steht jeweils nur eine Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts zur Verfügung. Durch die Sperrung des Kreu-zungsbereichs Ammoniakstraße sind besonders die Anfahrt des BASF-Parkhauses am Tor 11, die Tore 11 und 5 sowie der Zoll betroffen, da diese Bereiche nicht mehr direkt aus Richtung Norden angefahren werden können. Das Zufahren kann nur noch aus Richtung Süden über den Rottstückerweg und die Magnetbandstraße erfolgen. Eine entsprechende Umleitung entlang der Brunckstraße, weiter über die Carl-Bosch-Straße bis zur Wendemöglichkeit am Hemshofkreisel und zurück zur Brunckstraße wird eingerichtet und ausgeschildert.

Von den notwendigen Sperrungen sind alle Verkehrsteilnehmer betroffen. Darüber hinaus sind zeitweise auch Fahrgäste des ÖPNV betroffen, da die Brunckstraße stundenweise nicht überquert werden kann  und somit die Stadtbahnhaltestellen Ammoniakstraße und Rottstückerweg nicht erreichbar sind.

Ortskundigen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern wird geraten, die Brunckstraße möglichst zu meiden und diese über das übergeordnete Straßennetz weitläufig zu umfahren.

Wichtige Infrastrukturmaßnahme

Insgesamt wird die Brunckstraße, auf der täglich 44.000 Kraftfahrzeuge verkehren, von Ende August 2015 bis voraussichtlich Dezember 2016 auf einer Länge von 1.400 Metern in dem Bereich zwischen Ruthenstraße und Friesenheimer Straße ausgebaut. Die Haupteinfallstraße aus Norden übernimmt eine wichtige Entlastungsfunktion insbesondere im Hinblick auf die im Jahr 2018 beginnenden Abrissarbeiten der Hochstraße Nord. Baugrundtechnische Untersuchungen hatten gezeigt, dass der Straßenoberbau für die heutige Verkehrsbelastung mit einem hohen LKW-Anteil deutlich unterdimensioniert ist. Sie muss aus Gründen der Verkehrssicherheit von Grund auf erneuert werden.