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Sanierung - Friesenheim

Überblick

Eines der jüngeren Sanierungsgebiete Ludwigshafens umfasst mit einer Flächenausdehnung von 11,74 Hektar im wesentlichen den alten Ortskern Friesenheims im Bereich der Luitpold- und Kreuzstraße. Die förmliche Festlegung erfolgte am 20. Mai 1998. Seit dieser Zeit hat die Sanierungssatzung Rechtskraft und die innerhalb der Grenze liegende Fläche unterliegt den sonderrechtlichen Bestimmungen der §§ 144 ff des Baugesetzbuches (BauGB).

Ziele der Sanierung Friesenheim sind:

  • im Bereich Nutzung: Die Erhöhung der Wohnqualität, der Erhalt beziehungsweise die Stärkung der Nutzungsvielfalt (soweit wohnverträglich), die verträgliche Nachverdichtung und Baulückenschließung
  • Im Bereich Verkehr: Die Aufwertung und Gestaltung der Kreuzsstraße und der Luitpoldstraße, die Verkehrsberuhigung in den Wohnstraßen, die Verbesserung des Stellplatzangebotes
  • im Bereich Gestalt: der Erhalt und Förderung der stadtgestalterischen Identität
  • im Bereich Grünordnung: die Erhöhung des Grünflächenanteils im Sanierungsgebiet, der Erhalt und die Aufwertung grüner Innenbereiche und die Reduzierung des Versiegelungsgrades

Realisierungsstand:

Nach mehr als sechs Jahren Sanierung in Friesenheim sind vor Ort die positiven Veränderungen und Auswirkungen der Sanierungstätigkeit deutlich sichtbar. Zahlreiche mit Städtebauförderungsmitteln bezuschusste Modernisierungsmaßnahmen sind zwischenzeitlich fertiggestellt, bei einigen anderen Gebäuden sind die Arbeiten noch in vollem Gange. In allen Fällen wurden und werden in den alten Gebäuden Wohnungen mit modernen Zuschnitten und Ausstattungen geschaffen. Weitere private Modernisierungsmaßnahmen ohne finanzielle Unterstützung durch die Sanierungsbehörde sowie Neubauten, die in den vergangenen Jahren entlang der Brechloch- und Bauernwiesenstraße errichtet wurden, ergänzen diese Liste.

oben: Bauernwiesenstraße 19 (1996)
unten: Bauernwiesenstraße 19 (2003)

Der Spielplatz Ecke Spaten-/Kreuzstraße konnte mit Hilfe von Städtebauförderungsmitteln vergrößert, neu gestaltet und somit funktionell wie auch optisch aufgewertet werden. Durch den Rückbau nicht mehr genutzter privater Nebengebäude und die Schaffung grüner Innenbereiche und Gärten verbesserte sich das Wohnumfeld in erheblichem Maße.

Spielplatz Ecke Spaten-/Kreuzstraße (2003)

Am 11. Oktober 2004 fasste der Stadtrat den Aufstellungsbeschluss zur Erstellung des Bebauungsplans Nr. 597 "Blockquartier Hagellochstraße / Kreuzstraße". Die Blockrandbebauung entlang der Hagellochstraße und der Kreuzstraße weist Baulücken und teilweise erneuerungsbedürftigen Baubestand auf, so dass kurz- bis mittelfristig eine Baulückenschließung und Neuordnung erforderlich ist. Die Freiflächen des Blockinnenbereiches eignen sich mittel- bis langfristig für eine maßvolle Nachverdichtung zur Schaffung neuen, attraktiven Wohnraums im Rahmen einer Innenentwicklung.

Abgrenzung Bebauungsplan Hagelloch-/Kreuzstraße

Ausblick

Zukünftig liegen die Schwerpunkte neben der Erarbeitung des Bebauungsplans auch weiterhin auf der Modernisierung privater Anwesen, der Blockentkernung sowie die Schließung noch vorhandener Baulücken.

Kontakt

  • Anschrift:
    Stadtverwaltung Ludwigshafen
    Bereich Baukoordierung und Stadterneuerung
    Rathausplatz 20
    67012 Ludwigshafen
  • Öffnungszeiten:
    Montag, Dienstag und Mittwoch:
    8.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr
    Donnerstag: 9 bis 18 Uhr
    Freitag: 8.30 bis 13 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
  • Ansprechpartner:
    Andreas Schäfer
    Tel. 0621/504-3542
    Fax 0621/504-2939
    E-Mail Kontakt: Andreas Schäfer
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