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Es rappelt in der Kiste…….
Im Fokus der Umwelterziehung steht das alltägliche Umwelthandeln. Hier unterstützt das städtische Umweltdienstleistungszentrum Schulen und Kindergärten durch Vorträge, Führungen und Seminarangebote.
Außerdem hat das Umweltdienstleistungszentrum verschiedene Umwelterziehungsmodule erstellt, welche von Schulen, Kindertagesstätten und anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen kostenlos ausgeliehen werden können.
Die von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entwickelte Unterrichtseinheit wurde in Zusammenarbeit mit dem Umweltdienstleistungszentrum gezielt auf das Abfallwirtschaftskonzept und die Abfalltrennung in der Stadt Ludwigshafen abgestimmt. Diese so genannte "Müllexpertenausbildung" soll allen Schulen zur Unterstützung und Ergänzung der Umwelterziehung dienen.
Schülerinnen und Schüler der dritten bis sechsten Klassenstufe verfolgen dabei zum Beispiel den Weg ihrer Bioabfälle auf dem Spielplan und lernen so spielend die Stoffkreisläufe biologisch abbaubarer Abfälle und die Schadstoffproblematik kennen. Müllvermeidung und Recyclingmöglichkeiten sind weitere Lernthemen.
Das unterrichtsbezogene Material liegt verpackt in den so genannten "Müllexpertenkisten" für die 3. und 4. Klassenstufe und für die 5. und 6. Klassenstufe vor.
Am Beispiel Altpapier lässt sich der Kreislauf- und Recyclinggedanke in der Abfallwirtschaft sehr gut darstellen. Mit Hilfe der Papierschöpfkiste erhalten Kinder und Jugendliche die Gelegenheit selbst aus Altpapier "Recyclingpapier" herzustellen und so auch industrielle Prozesse nachzuvollziehen.
Die gewonnenen Erfahrungen lassen sich nun leicht auf das eigene Alltagsverhalten übertragen.
Die Kiste enthält alle fürs Papierschöpfen nötigen Utensilien wie Schöpfrahmen, Bretter und Rührstab und fungiert in leerem Zustand als "Schöpfbassin". Die beiliegenden Bücher und eine Handreichung bieten neben einer genauen Anleitung Hintergrundinformationen zum Thema Papier und vielerlei kreative Ideen zum Basteln mit Altpapier.
Die Kompostwurmkiste ist ein praktischer Ansatz der Umweltpädagogik um Kindern die natürlichen Abbauvorgänge bei der Kompostierung von organischen Abfällen, wie Speise-, Obst- und Gemüsereste, näher zu bringen.
Die Holzkiste, in der Kompostwürmer Küchenabfälle zu wertvollem Wurmkompost verarbeiten, verfügt über ein Guckfenster, so dass auch von außen die Abbauvorgänge verfolgt werden können.
So können Kindergärten, die keine Möglichkeit zur Kompostierung im Garten haben, auf eine richtige Abfalltrennung durch die Kinder hinwirken. Denn anhand der Kompostwürmer in der Kiste wird sehr anschaulich, was alles in den Kompost bzw. die Biotonne darf – nämlich nur das, was der Wurm frisst!
Der "Leitfaden Bioabfall" mit Hintergründen aber auch Anregungen zum Basteln und Spielen etc. liegt samt Lieder-CD und Handpuppe Willi Wurm bei.
Zum genauen Betrachten der Tiere stehen Becherlupen zur Verfügung. Zusätzlich stehen bis zu zwei Stereomikroskope zur Verfügung, die ebenfalls kostenlos ausgeliehen werden. Unter 10- bis 35-facher Vergrößerung werden die Kompostbewohner aber auch Bodentiere aus dem Garten zu eindrucksvollen "Monstern". Die Geräte sind einfach zu bedienen, stabil und unserer Erfahrung nach schon mit den Kleinsten einsetzbar.
Voraussetzungen für die Ausleihe:
Die Kiste muss mindestens einen Monat in der ausleihenden Einrichtung bleiben, damit die Abbauvorgänge beobachtet werden können. Stereomikroskope können auch separat verliehen werden.
Gerade die Kleinsten zeigen oft schon ein großes Interesse an den Vorgängen in der Natur. Kindergärten suchen daher oft nach altersgemäßen Material um das Thema Umwelt zu bearbeiten.
Die Kindergartenkiste enthält eine Zusammenstellung von Sach-, Bilder- und Vorlesebüchern, Spielen, Musikkassetten und Videos zu den Themen Natur und Abfall.
Das Material ist besonders für einen ersten Einstieg ins Thema Umwelt im Vorschulalter geeignet.
Zwei Naturerlebnisrucksäcke sind jeweils für eine Gruppenstärke von 15 Kindern ausgestattet. Hier finden LehrerInnen, ErzieherInnen und andere BetreuerInnen alles für einen interessanten Ausflug in die Natur.
Neben einer Kartei mit Aktivitäten und Spielen finden sich Bestimmungsbücher, Becherlupen, Fernglas usw. um den Pflanzen und Tieren auf die Spur zu kommen. Auch für das Erleben mit allen Sinnen sind Augenbinden, Riechdöschen usw. mit dabei. Einige Bücher und Vorschläge zur Vor- und Nachbereitung runden das Angebot ab.

Das Energie-Mobil soll einer attraktiven Umwelterziehung im Physik-, Erdkunde- und Chemieunterricht dienen. Auch für Projekttage kann es einen interessanten Beitrag in Sachen Energie sparen und Nutzung von Sonnenenergie leisten.
Bei dem Energie-Mobil handelt es sich um einen Anhänger, der von einem Pkw mit Anhängerkupplung gezogen werden kann und verschiedene Bestandteile enthält: Auf dem Energiefahrrad können Kinder durch ihre eigene Muskelkraft den abstrakten Begriff Energie er"fahren" und dabei erleben, wie ungleich anstrengend es ist, wenn mittels Strom Wärme erzeugt wird.
So muss man schon mal 20 Minuten lang strampeln, um Wasser zum Kochen zu bringen. Wie die kostenlose Energie der Sonne genutzt werden kann, zeigt die Stromgewinnung durch die mobile Solarstromanlage und das Kochen auf dem Solarkocher. Unter dem Motto "Bewegung durch die Sonne" kann mit Solarmotoren kreativ gebastelt werden. Anhand des Thermostatventilmodells wird der Wärmeregulierungsmechanismus einer Zentralheizung handlungsorientiert veranschaulicht. Als Informationsabrundung erklärt die aus zehn Tafeln bestehende Ausstellung "Klimaänderung: Fakten & Prognosen" die möglichen Folgen der Erderwärmung und gibt Tipps zum Klimaschutz.
Der handliche Koffer stellt eine Ergänzung des Energie-Mobils dar, die jedoch separat ausgeliehen werden kann. Das Modul soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene für den unterschiedlichen Stromverbrauch in Schule, Haushalt und Büro sensibilisieren. Dem Stromfresser Standby kann man hier anschaulich auf die Schliche kommen!
Der Koffer beinhaltet 2 Strommessgeräte sowie 5 Vorschaltgeräte der Firma DIK. Diese Geräte lassen sich vor Monitor, Kopierer, Faxgerät, Stereoanlage und Fernseher schalten und stellen bei Leerlauf automatisch ab - eine gute Möglichkeit der Einsparung. Zwar benötigen sie auch Strom, jedoch liegt der Stromverbrauch (< 1 Watt) weit unter dem Leerlaufverbrauch vieler Geräte.
Zu den verschiedenen Unterrichtsmodulen gibt es jeweils Handreichungen, die ein schnelles Einarbeiten durch die Lehrer/-innen bzw. die Erzieher/-innen gewährleisten.
- Ausleihe und weitere Informationen beim Umweltdienstleistungszentrum
- Anschrift:
Stadtverwaltung Ludwigshafen Umweltdienstleistungszentrum Bismarckstraße 29 67059 Ludwigshafen - Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag und Freitag: 9 Uhr bis 12 Uhr Donnerstag: 9 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 16 Uhr Weitere Termine nach Vereinbarung - Ansprechpartnerinnen:
Ellen Schlomka Tel. 0621/504-3454 Lucy Zmuda Tel. 0621/504-2406 Fax 0621/504-3788 E-Mail Kontakt: Umwelt
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